DEM-Parti-Sprecherin Doğan zur „Rahmengesetzgebung“: Beratungen dauern an, es gibt unterschiedliche Ansätze
Ayşegül Doğan erklärte, dass die Gespräche über eine gesetzliche Regelung zur Auflösung der PKK noch nicht abgeschlossen seien und rechtliche Garantien von entscheidender Bedeutung seien.
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Die Sprecherin der DEM-Partei, Ayşegül Doğan, äußerte sich während einer Pressekonferenz in der Parteizentrale zu aktuellen Themen. Doğan betonte, dass die Beratungen über gesetzliche Regelungen zur Auflösung der Terrororganisation PKK weiterhin andauern.
In Bezug auf die im Rahmen des Prozesses aufgekommene Debatte über ein „Rahmengesetz“ erklärte Doğan, dass es unterschiedliche Ansätze zu diesem Thema gebe und die Gespräche noch nicht abgeschlossen seien. Laut Doğan müsse die vorzubereitende Regelung mit einem „ganzheitlichen“ Managementansatz betrachtet werden, um den Prozess fortzuführen.
Doğan sagte, dass sich die Diskussionen nun auf die Themen rechtliche Garantien und Institutionalisierung konzentrierten. Sie argumentierte, dass der Prozess gerade in diesen Bereichen Defizite aufweise, und betonte, dass die gesetzliche Regelung nicht nur auf die Verabschiedung eines Gesetzes durch das Parlament oder die Rückkehr derjenigen, die die Waffen niederlegen, beschränkt werden dürfe.
Doğan erklärte, ihr Ziel sei es, den 50-jährigen Konflikt zu beenden und die Tür zur Lösung eines 100-jährigen Problems zu öffnen, und betonte, dass sie sich ihrer historischen Verantwortung bewusst seien. Sie fügte hinzu, dass sie von allen politischen Akteuren erwarte, mit derselben Sensibilität und Ernsthaftigkeit zu handeln.