Dervişoğlu ruft Opposition zur Einigung auf einen Präsidentschaftskandidaten auf! Er legte seinen Vorschlag dar
Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, betonte in einer Erklärung gegenüber Sözcü TV, dass sich die Opposition um einen gemeinsamen Kandidaten vereinen müsse, um das Präsidialsystem zu beenden.
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Während die Diskussionen über einen neuen „Öffnungsprozess“, die durch die Initiative des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli ausgelöst wurden, die politische Agenda bestimmen, äußerte sich der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, auf Sözcü TV zu wichtigen Themen. Dervişoğlu kündigte an, dass die İYİ-Partei nicht an der Kommission teilnehmen werde, die im Rahmen des von Bahçeli initiierten Prozesses im Parlament gebildet werden soll, und begann seine Ausführungen mit der Wirtschaftskrise. Er wies darauf hin, dass sich die Lebensbedingungen der Bürger mit geringem Einkommen in der Türkei von Tag zu Tag verschlechtern, und erklärte:
„Es gibt eine sehr ernste Wirtschaftskrise. Sowohl Rentner als auch Mindestlohnempfänger kämpfen unterhalb der Armutsgrenze ums Überleben. Das grundlegende Problem des Landes ist die Wirtschaft. Wir haben nicht den Luxus, den nachfolgenden Generationen eine Türkei zu hinterlassen, die nicht so ist, wie wir sie übernommen haben.“
„DAS SYSTEM HAT SICH IN EINE EIN-MANN-HERRSCHAFT VERWANDELT, WIR MÜSSEN UNS DAVON BEFREIEN“
Der Vorsitzende der İYİ-Partei kritisierte das Präsidialsystem scharf und argumentierte, dass das derzeitige System die Türkei unregierbar mache. Er hielt fest:
„Dieses System hat sich in ein Ein-Mann-Regime verwandelt. Die Türkei muss zu einem parlamentarischen demokratischen System zurückkehren. Das sagen zwar auch andere Oppositionsparteien von Zeit zu Zeit, aber wir sind klar und entschlossen.“
„DIE OPPOSITION MUSS SICH AUF EINEN GEMEINSAMEN PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDATEN EINIGEN“
Dervişoğlu rief die Oppositionsparteien zur Einheit auf. Der Vorsitzende der İYİ-Partei erklärte, dass man sich bei den kommenden Wahlen um einen gemeinsamen Kandidaten vereinen müsse, und bewertete die Situation wie folgt:
„Wenn wir das System loswerden wollen, müssen wir uns auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten einigen. Aber das reicht nicht aus. Eine starke Vertretung im Parlament ist unerlässlich. Andernfalls werden wir nicht die Kraft finden, das System zu ändern.“
Dervişoğlu betonte, dass die İYİ-Partei ihren unabhängigen Kurs beibehalten werde, unterstrich jedoch auch, dass man für die Zukunft des Landes mit einer überparteilichen Perspektive handeln müsse.