Desticis Kommentar zum CHP-Parteitag: „Das Ergebnis wird sich nicht ändern“
Der Vorsitzende der BBP, Mustafa Destici, äußerte sich zu der Klage auf Annullierung des 38. ordentlichen Parteitags der CHP: „Ich erwarte keine andere Entscheidung des Gerichts, sie wird keinen Einfluss auf das Ergebnis haben.“
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Der Vorsitzende der Büyük Birlik Partisi (BBP), Mustafa Destici, hat sich zur Klage auf Annullierung des 38. ordentlichen Parteitags der CHP geäußert.
Im Rahmen des Programms zum „Ostanatolien-Workshop“ seiner Partei traf Destici in einem Hotelsaal mit Journalisten zusammen und beantwortete Fragen zur Annullierungsklage gegen den CHP-Parteitag.
Destici erklärte, dass Parteien ihre eigenen, in der Verfassung verankerten Gesetze hätten, und führte weiter aus:
„Ich erwarte keine andere Entscheidung des Gerichts. Ich denke auch nicht, dass eine andere Entscheidung mit den bisherigen Praktiken und dem geltenden Gesetz vereinbar wäre. Aber auf der anderen Seite gibt es noch einen anderen Aspekt. Um das Ergebnis eines Parteitags zu beeinflussen, wurden Telefone verteilt, Kinder eingestellt und Gelder gezahlt. Es wurden viele unmoralische und illegale Dinge getan. Das Gericht kann diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Aber ich glaube nicht, dass es eine Entscheidung sein wird, die das Ergebnis des Parteitags beeinflussen wird. Bisher gibt es dafür kein Beispiel. Sowohl über Parteitage als auch über Wahlparteitage entscheidet der Wahlvorstand des Bezirks; sobald der Hohe Wahlrat (YSK) eine Entscheidung getroffen hat, ist der Rechtsweg erschöpft. Das andere Thema ist Korruption und Unmoral. Diesbezüglich kann es Ermittlungen geben.“
Bezüglich der Operationen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) vertrat Destici die Ansicht, dass es sich um einen rechtlichen Prozess handele und er es für sehr natürlich halte, dass unter Wahrung der Unschuldsvermutung ein rechtliches Verfahren eingeleitet werde.
An dem Treffen nahmen die stellvertretenden Vorsitzenden der Büyük Birlik Partisi, Mitglieder der regionalen Provinz- und Bezirksverbände sowie Journalisten teil.