DEVA-Parteichef von Ankara, Akın, tritt aus seiner Partei aus
Der Vorsitzende der Demokrasi ve Atılım Partisi (DEVA-Partei) in Ankara, Nutku Akın, erklärte seinen Rücktritt mit den Worten: „In einem Prozess, in dem die 15 ins Parlament eingezogenen Abgeordneten keine Verantwortung übernehmen, sinkt die Motivation der Organisation. Wir haben keine Hoffnung mehr für die Zukunft. Aus diesen Gründen habe ich beschlossen, mein Amt als Provinzvorsitzender von Ankara niederzulegen.“
İHA
Der DEVA-Provinzvorsitzende von Ankara, Nutku Akın, erklärte auf einer Pressekonferenz in der Parteizentrale, dass er das Amt des Provinzvorsitzenden von Ankara seit dem 19. September 2023 innehatte.
Akın gab seinen Rücktritt bekannt und erklärte, dass die jüngsten parteiinternen Probleme und persönlichen Interessen ihn zu diesem Schritt gezwungen hätten.
Akın äußerte, dass die Popularität der Partei bei den Wählern gesunken sei und das Risiko eines Misserfolgs bei den Wahlen gestiegen sei. Er argumentierte, dass der Parteivorsitzende Ali Babacan den Prozess nicht mit gesundem Menschenverstand leite und unter dem Einfluss einer kleinen Gruppe in der Parteizentrale stehe.
"WIR HABEN KEINE HOFFNUNG MEHR"
Akın erklärte, dass er bei der Bestimmung der Bürgermeisterkandidaten nicht konsultiert worden sei, und sagte: „Ich habe argumentiert, dass es nicht richtig sei, Hamza Aydoğdu als Bürgermeisterkandidaten für Keçiören aufzustellen, während gegen ihn noch laufende Gerichtsverfahren anhängig sind.
Ich bin ein Provinzvorsitzender, der der Einschüchterungspolitik der Parteizentrale ausgesetzt war. In einem Prozess, in dem die 15 ins Parlament eingezogenen Abgeordneten keine Verantwortung übernehmen, sinkt die Motivation der Organisation. Wir haben keine Hoffnung mehr für die Zukunft.
Aus diesen Gründen habe ich beschlossen, mein Amt als Provinzvorsitzender von Ankara niederzulegen. Während ich meine Entschlossenheit beibehalte, Ankara und unserem Land zu dienen, glaube ich, dass ich in anderen Bereichen, in denen ich produktiver sein kann, nützlicher sein werde“, sagte er.
Akın, der darauf hinwies, dass Babacan die Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdoğan stets kritisiere, fügte hinzu: „Sie tun selbst noch mehr. Sie lassen innerhalb der Partei keine Demokratie zu.“