Devlet Bahçeli erläutert die Hintergründe seiner Äußerungen zur TRNZ: 'Ein Mann, der den Föderalismus befürwortet...'
MHP-Chef Devlet Bahçeli hat die Gründe für seine Äußerungen nach den Wahlen in der TRNZ dargelegt. Devlet Bahçeli erklärte: „Ich dachte, dass dieser kleine Funke nicht größer werden sollte, nachdem ein föderalismusfreundlicher Kandidat gewonnen hatte.“
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Der Vorsitzende der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, äußerte sich zu den Wahlergebnissen in der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) sowie zum politischen System in der Türkei. Bahçeli betonte, dass föderalismusfreundliche Diskurse ein Risiko für die Türkei darstellten.
In seiner Stellungnahme nach den Wahlen in der TRNZ unterstrich Bahçeli, dass eine Entscheidung zum Beitritt zur Türkei getroffen werden müsse. Den Grund für diese Äußerung erklärte er mit der Überlegung, dass die Idee eines Föderalismus eine gefährliche Erwartungshaltung für die Türkei schaffen könnte.
Bahçeli sagte: „Ich dachte, dass dieser kleine Funke nicht größer werden sollte, nachdem ein föderalismusfreundlicher Kandidat gewonnen hatte.“
ZUM PRÄSIDIALSYSTEM
Bahçeli äußerte sich auch zu den Kritikpunkten am Präsidialsystem. Er berichtete von einem Gespräch in der Parteizentrale und betonte, dass das System das Gleichgewicht zwischen Legislative, Exekutive und Judikative repräsentiere. Zudem wiederholte er seinen Vorschlag für einen alevitischen und einen kurdischen Vizepräsidenten. Bahçeli erklärte den Gedanken hinter diesem Vorschlag mit den Worten: „Jeder, der 51 Prozent erreicht, kann Präsident werden.“