Die Agenda der TBMM ist in der neuen Woche voll
In der neuen Woche wird die Generalversammlung der TBMM einen Gesetzesentwurf zum Verbraucherschutz, ein Mandat zur Verlängerung des Einsatzes türkischer Soldaten im Libanon sowie das 9. Justizpaket beraten. Unterdessen wird der stellvertretende Präsident Cevdet Yılmaz im Planungs- und Haushaltsausschuss eine Präsentation zum Entwurf des Zentralverwaltungshaushaltsgesetzes für 2025 und zum Entwurf des Rechnungslegungsgesetzes der Zentralverwaltung für 2023 halten.
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TBMM (AA) - Die Generalversammlung der TBMM wird den Gesetzesentwurf zum Verbraucherschutz, das Mandat zur Verlängerung des Einsatzes türkischer Soldaten im Libanon sowie das 9. Justizpaket beraten.
Die Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) beginnt ihre wöchentliche Arbeit am Dienstag, den 22. Oktober.
Die Agenda der TBMM ist in der neuen Woche voll. Dementsprechend wird die Generalversammlung die Beratungen zum Gesetzesentwurf über Änderungen des Verbraucherschutzgesetzes und einiger anderer Gesetze fortsetzen.
Diesem Entwurf zufolge soll es ermöglicht werden, Verträge zwischen Kreditgebern und Verbrauchern über IT- oder elektronische Kommunikationsgeräte unter Verwendung von Methoden abzuschließen, die eine Identitätsprüfung des Verbrauchers beinhalten.
Durch die Regelung von Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Direktvertriebssystem sollen die Rechte und Pflichten der Parteien klar definiert werden. Das Schlichtungsverfahren soll künftig auch auf Bestimmungen zu kommerzieller Werbung und unlauteren Geschäftspraktiken anwendbar sein.
Es sollen unterstützende Maßnahmen ergriffen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit inländischer Marktplätze gegenüber ausländischen Anbietern zu stärken, das Beschäftigungsniveau zu erhöhen und das Exportwachstum zu beschleunigen, damit mehr Unternehmen den Export in den Fokus rücken.
LIBANON-MANDAT KOMMT AUF DIE TAGESORDNUNG DER GENERALVERSAMMLUNG
Darüber hinaus wird die Generalversammlung das Präsidialmandat zur Verlängerung des Einsatzes der türkischen Soldaten, die im Rahmen der Interimstruppe der Vereinten Nationen (UNIFIL) im Libanon stationiert sind, um ein weiteres Jahr beraten.
Nach dem Gesetzesentwurf zum Verbraucherschutz und dem Libanon-Mandat wird die Generalversammlung der TBMM mit den Beratungen zum Gesetzesentwurf über Änderungen einiger Gesetze beginnen, der in der Öffentlichkeit als 9. Justizpaket bekannt ist.
Dem 9. Justizpaket zufolge wird die Anzahl der Fragen bei der Eingangsprüfung für Rechtsberufe und der Vorprüfung für die Verwaltungsgerichtsbarkeit von 100 auf 120 erhöht.
Die Anzahl der Kandidaten, die zum Vorstellungsgespräch für die Assistenzstellen bei Richtern und Staatsanwälten eingeladen werden, wird geändert; künftig wird die Anzahl der eingeladenen Kandidaten das Doppelte der ausgeschriebenen Stellen betragen.
Das Verkaufsverfahren für Fahrzeuge, die aufgrund von Funden oder gesetzlichen Bestimmungen aus dem Verkehr gezogen wurden und innerhalb von 6 Monaten nicht von ihren Eigentümern abgeholt oder gesucht wurden, wird neu festgelegt.
Das Delikt der Beleidigung durch mündliche, schriftliche oder visuelle Kommunikation wird aus dem Schlichtungsverfahren herausgenommen und in das Vorauszahlungsverfahren überführt.
Bei Beleidigungsdelikten, deren Ermittlung und Strafverfolgung von einem Strafantrag abhängen, darf die Antragsfrist ungeachtet der Umstände zwei Jahre ab dem Datum der Tatbegehung nicht überschreiten.
Personen, die eine Mediationsausbildung abgeschlossen haben und über 20 Jahre Berufserfahrung verfügen, können sich ohne Ablegung einer schriftlichen Prüfung in das Mediationsregister eintragen lassen. Für Mediatoren wird die Voraussetzung eines abgeschlossenen Jurastudiums eingeführt.
HAUSHALTSARBEIT BEGINNT
Die Haushaltsberatungen im Planungs- und Haushaltsausschuss beginnen mit der Präsentation des stellvertretenden Präsidenten Cevdet Yılmaz zum Entwurf des Zentralverwaltungshaushaltsgesetzes für 2025 und zum Entwurf des Rechnungslegungsgesetzes der Zentralverwaltung für 2023.
Auch die Fachausschüsse der TBMM werden zusammentreten, um die Themen auf ihrer Agenda zu beraten.
Der Justizausschuss wird den Gesetzesentwurf über Änderungen des Notargesetzes und einiger anderer Gesetze behandeln, der Regelungen zur Justiz enthält.
Im Unterausschuss für Migration und Integration des Menschenrechtsausschusses werden Beamte des Bildungsministeriums eine Präsentation zum Thema "Schulsituation von Schülern mit Flüchtlingsstatus in der Türkei, ihre Probleme und die zur Lösung dieser Probleme durchgeführten Arbeiten" halten.
Zudem wird der Unterausschuss für Kinderrechte des Menschenrechtsausschusses Vertreter des Ministeriums für Familie und soziale Dienste sowie der Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde anhören.
Der Sicherheits- und Geheimdienstausschuss wird in einer nicht-öffentlichen Sitzung im Rahmen der Beratungen zum Bericht über staatliche Geheimdienstaktivitäten und sicherheitsrelevante nachrichtendienstliche Tätigkeiten für das Jahr 2023 Informationen von Vertretern des Nationalen Geheimdienstes (MİT) einholen.
Am Dienstag und Mittwoch finden die Fraktionssitzungen der im Parlament vertretenen politischen Parteien statt.