Die Bedingung der İYİ Parti für eine „Zusammenarbeit“ bei den Kommunalwahlen steht fest!

Eine Gruppe innerhalb der İYİ Parti, die der Allianz mit der CHP bei den Kommunalwahlen eine Absage erteilt hat, geht davon aus, dass eine Zusammenarbeit bei den Kommunalwahlen möglich sein könnte, „falls es nach dem ordentlichen Parteitag der CHP am 4. und 5. November zu einem Wechsel“ in der Partei kommt.

12punto

Auf dem Weg zu den Kommunalwahlen dauern die Debatten über Bündnisse im Lager der Opposition an. Eine Gruppe innerhalb der İYİ Parti, die nach den Wahlen vom 14. und 28. Mai beschlossen hatte, mit eigenen Kandidaten in die Kommunalwahlen zu gehen, wies darauf hin, dass „im Rahmen einiger Großstädte eine Zusammenarbeit erfolgen sollte, damit von der Opposition verwaltete Kommunen bei den Kommunalwahlen nicht in die Hände der AKP fallen“.

Laut einem Bericht von Selda Güneysu aus der Zeitung Cumhuriyet wird festgehalten, dass die einzige Möglichkeit hierfür „ein Wechsel beim Parteitag der CHP sei und Akşener nur dann von einer Zusammenarbeit überzeugt werden könne, wenn ein solcher Wechsel stattfinde“.

NICHT RISKIEREN

Einige Funktionäre der İYİ Parti bewerten die Situation wie folgt: „Die Opposition muss bei den Kommunalwahlen zusammenkommen. Die Parteivorsitzende befürwortet zwar die Institutionalisierung der Partei, aber der richtige Ort dafür sollten nicht die Kommunalwahlen sein. Es sollten die Parlamentswahlen 2028 sein. Die Kommunalwahlen dürfen nicht riskiert werden. Bei einem möglichen Wechsel in der CHP könnten die Vorsitzenden beider Parteien bei den Kommunalwahlen wieder zusammenfinden.“