Die neue Verfassung der MHP... Forderung nach Änderungen am Präsidialsystem
Die MHP hat einen Vorschlag für eine neue Verfassung mit 100 Artikeln vorgelegt. Die Partei fordert Änderungen am Präsidialsystem, darunter die Wahl von zwei Vizepräsidenten und eine Stärkung der institutionellen Struktur. Feti Yıldız erläuterte die Details des Prozesses.
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Die Milliyetçi Hareket Partisi (MHP) hat einen Vorschlag für eine neue Verfassung mit 100 Artikeln vorgelegt. Feti Yıldız von der MHP erläuterte die notwendigen Änderungen am Präsidialsystem sowie die von der Partei vorgeschlagenen Verfassungsartikel. Yıldız betonte, dass man in wichtigen Fragen wie dem Kampf gegen den Terrorismus, der unitären Struktur des Staates und nationalen Werten eine klare Haltung einnehme.
NEUE VERFASSUNGSERKLÄRUNG VON FETİ YILDIZ
In einer Erklärung über soziale Medien wies Feti Yıldız darauf hin, dass der Staat neben seiner sich wandelnden Struktur auch einen unveränderlichen Geist besitze. Yıldız betonte die Bedeutung des Kampfes gegen den Terrorismus bei den Arbeiten an der neuen Verfassung und sagte: „Das Ziel einer Türkei ohne Terrorismus ist für uns eine staatliche Angelegenheit, die nicht zur Debatte steht, nicht aufgeschoben werden kann und unumkehrbar ist.“ Zudem erklärte er, dass die unitäre Staatsstruktur geschützt werden müsse.
MHP FORDERT ÄNDERUNGEN AM PRÄSIDIALSYSTEM
Der Verfassungsvorschlag der MHP fordert Änderungen am Präsidialsystem. Yıldız betonte, dass das Präsidialsystem eine stärkere und institutionellere Struktur erhalten müsse, und wies auf die Bedeutung der Wahl von zwei Vizepräsidenten hin. Er fügte hinzu, dass das Präsidialkabinett einen verfassungsrechtlichen Status erhalten solle und dass das Regierungsprogramm des Präsidenten dem Parlament vorgelegt werden müsse.
HERVORRAGENDE ARTIKEL
Einige der bemerkenswerten Punkte im 100-Artikel-Verfassungsvorschlag der MHP sind wie folgt aufgelistet:
Unter Wahrung der Form und der Eigenschaften des Staates wurde im ersten Artikel der Ausdruck „Dieser Artikel kann nicht geändert werden und eine Änderung kann nicht vorgeschlagen werden“ aufgenommen.
In Bezug auf Grundrechte wurde der Grundsatz der „Integrität der Rechte“ übernommen und die Gründe für Einschränkungen wurden aufgehoben.
Die Mission der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), die nationale Einheit zu gewährleisten, wurde gestärkt.
Dem Parlamentspräsidenten wurde in seiner neutralen Position die Funktion eines Vermittlers bei der Erreichung eines nationalen Konsenses zugewiesen.
Die Immunität der Abgeordneten und die Gründe für den Verlust des Abgeordnetenstatus wurden präzisiert.
Das Präsidialsystem soll eine institutionelle Struktur erhalten und es wurde die Wahl von zwei Vizepräsidenten vorgeschlagen.
Das Prinzip des unitären Staates wurde ausdrücklich in einem Verfassungsartikel verankert.