Diyanet reicht Klage gegen Birgün ein

Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat die Behauptungen über ein 'Steak- und Kebab-Menü', die in einem Artikel unter dem Titel 'Es fehlt nur noch Milch von Vögeln' aufgestellt wurden, zurückgewiesen. In einem Beitrag auf dem Social-Media-Konto von Diyanet wurde angekündigt, dass gegen die Zeitung Birgün Klage eingereicht werde.

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Während der für den Präsidenten für Religionsangelegenheiten Ali Erbaş gemietete Luxuswagen der Marke 'Audi A8' seit Tagen die öffentliche Agenda beschäftigt, kam eine weitere brisante Behauptung von Birgün-Autor İsmail Arı hinzu.

In Arıs Bericht wurde behauptet, dass Diyanet für ein Essen, das für Kandidaten im religiösen Fachzentrum Harput in Elazığ gegeben werden sollte, Anforderungen wie 'Kebab und Steak' gestellt habe.

Nach den von Arı übermittelten Informationen enthielten die Ausschreibungsunterlagen Formulierungen wie 'Rindfleisch; muss von 1,5 bis 2 Jahre alten Rindern stammen'. Zu diesem Thema gab es eine Stellungnahme über das Social-Media-Konto von Diyanet.

Nachdem Birgün über diese Essensausschreibung berichtet hatte, behauptete Diyanet, dass der auf Basis der eigenen Ausschreibungsunterlagen erstellte Bericht nicht der Wahrheit entspreche, und erklärte: „Gegen die Zeitung wurden rechtliche Schritte eingeleitet.“

In der Erklärung von Diyanet hieß es: „Von den 7 Angeboten, die für die Ausschreibung im Akademiezentrum Harput in Elazığ eingegangen sind, wurden 4 als gültig erachtet. Somit blieb die Ausschreibung für 190 angehende Religionsbeauftragte über einen Zeitraum von 210 Tagen mit 3 Mahlzeiten pro Tag unter dem festgelegten Höchstbetrag von 375 TL pro Person und wurde auf 325 TL (zzgl. MwSt.) festgelegt. Unsere Behörde wird aufgrund der verzerrten Berichterstattung der Zeitung rechtliche Schritte einleiten.“