Social-Media-Anweisung der Diyanet: 'Personal soll lobende Kommentare schreiben'

Es wird behauptet, dass der Präsident für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, Anweisungen an sein Social-Media-Team gegeben habe. Erbaş soll gefordert haben: 'Löscht kritische Kommentare in den sozialen Medien und das Personal soll lobende Kommentare verfassen'.

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Es wird behauptet, dass der Präsident für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, seinem Social-Media-Team die Anweisung gegeben habe: "Löscht kritische Kommentare in den sozialen Medien und das Personal soll lobende Kommentare verfassen."

Dem Bericht von Mustafa Bildircin von Birgün zufolge haben die Kritikpunkte an Erbaş, er könne kein Arabisch, auch innerhalb der Behörde für Aufsehen gesorgt. Diyanet-Quellen zufolge wird berichtet, dass von Erbaş' Predigtvideos nur die fehlerfreien Abschnitte veröffentlicht werden.

SOCIAL-MEDIA-SCHICHT

Während es für Aufmerksamkeit sorgte, dass die Social-Media-Konten von Präsident Erbaş aufgrund zunehmender Kritik für Kommentare gesperrt wurden, wurde behauptet, dass die Social-Media-Teams während ihrer Nachtschichten regelmäßig kritische Nachrichten löschen. Diese Situation ist innerhalb der Diyanet-Gemeinschaft zum Fokus der Kritik geworden.

ZUNEHMENDE SPANNUNGEN INNERHALB DER BEHÖRDE

Diyanet-Quellen geben an, dass die Assoziierung der Behörde mit Verschwendung und Luxus sowie die aufgetretenen Skandale das Unbehagen innerhalb der Institution verstärkt haben. Insbesondere Ereignisse wie die "Ernennung des Schwiegersohns zum Mufti von Beykoz", die "Skandinavien-Reise" und "VIP-Umrah-Touren" haben diese Spannungen weiter vertieft. Auch die Berichte über den "Audi A8" sorgen weiterhin für Unruhe innerhalb der Behörde.

Diyanet-Quellen berichten, dass einige Mitarbeiter gezwungen seien, ihre Tätigkeit bei der Behörde zu verheimlichen. Zudem wird geäußert, dass es Mitarbeiter gibt, die es vermeiden, hinter Ali Erbaş zu beten. Es wurde behauptet, dass negative Nachrichten über die Behörde ausschließlich an Erbaş weitergeleitet würden und die stellvertretenden Präsidenten sowie Generaldirektoren über diese Berichte nicht informiert würden.