Droht der Türkei eine neue Flüchtlingswelle? Außenminister Fidan äußert sich zu Syrien
Außenminister Hakan Fidan betonte, dass die Türkei keine Rolle bei den Konflikten in Aleppo spiele. Fidan erklärte, dass an der syrischen Grenze die notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden und Schritte vermieden würden, die eine neue Flüchtlingswelle auslösen könnten.
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Außenminister Hakan Fidan äußerte sich bei einem Panel auf dem TRT World Forum zu aktuellen Themen.
In Bezug auf die anhaltenden Spannungen im syrischen Aleppo stellte Minister Fidan klar, dass die Türkei in diesem Prozess keine Partei sei, und erklärte: „Die Türkei ist nicht an den Konflikten in Aleppo beteiligt.“
'WIR WOLLEN KEINE NEUE FLÜCHTLINGSWELLE'
Minister Fidan betonte, dass die Türkei die notwendigen Vorkehrungen an der syrischen Grenze getroffen habe, und äußerte sich besorgt über die Flüchtlingskrise. Fidan sagte: „Wir werden keine Maßnahmen ergreifen, die eine neue Flüchtlingswelle auslösen könnten.“
(Eine Aufnahme aus den Konflikten in Syrien)
WARNUNG VOR EINEM ATOMKRIEG
Minister Fidan wies auf das globale Wettrüsten hin und erklärte, dass die Lage im Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum einen gefährlichen Punkt für die Welt erreicht habe. Er warnte: „Die Aufrüstung könnte die Welt an den Rand eines Atomkriegs bringen.“
Fidan ging auch auf den israelisch-palästinensischen Konflikt ein und machte die illegalen Besatzungen Israels für die humanitäre Krise im Gazastreifen verantwortlich. Fidan sagte: „Die Grundursache der Gaza-Krise ist die illegale Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel. Ohne eine auf einer Zwei-Staaten-Lösung basierende Gerechtigkeit ist ein dauerhafter Frieden nicht möglich.“
Minister Fidan erklärte zudem, dass man den Haftbefehl gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant unterstütze, und fügte hinzu: „Wir verfolgen den Prozess, um sicherzustellen, dass die Völkermordtäter bestraft werden.“