Sie versprach Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Frieden: Erste Ortsvorsteherin von Kozan gewählt
Hatice Akkaya, die im Bezirk Kozan in Adana lebt und deren einziges Versprechen „Ehrlichkeit“ lautete, wurde zur neuen Ortsvorsteherin ihres Viertels gewählt.
İHA
Hatice Akkaya, die vor 4 Jahren gemeinsam mit ihrem Ehemann, einem Bergarbeiter, aus Çanakkale in ihr Dorf zurückkehrte und sich nach dem Erkennen der Mängel in ihrem Viertel dazu entschloss, für das Amt der Ortsvorsteherin zu kandidieren, hat eine Premiere geschafft.
Hatice Akkaya, die als erste Frau zur Ortsvorsteherin eines ländlichen Viertels in Kozan gewählt wurde, besiegte ihren Konkurrenten, indem sie ihren Nachbarn Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Frieden versprach.
Im Viertel Velicanlı, wo es 216 Wahlberechtigte gibt und 191 Wähler an die Urnen gingen, setzte sich Hatice Akkaya mit 99 Stimmen gegen ihren Konkurrenten Ferhat Yıldırım durch, der das Amt bereits zwei Amtszeiten lang innehatte. Sie äußerte, sehr aufgeregt zu sein und das Ziel zu verfolgen, gute Dienste für ihr Viertel zu leisten.
"WENN DAS SCHWARZE MEER DAS SÜMELA-KLOSTER HAT, HABEN WIR UNSER SIN-KLOSTER"
Die verheiratete Mutter von 3 Kindern, Hatice Akkaya, die auch erwähnte, dass sie 10 Schwestern habe, sagte: "Als mein Mann in Çanakkale in Rente ging, kamen wir in unser Dorf. Ich habe kandidiert, damit im Dorf alles gut läuft und es keine Diskriminierung gibt. Der Wahlkampf verlief anders, ich hatte viel Unterstützung von Frauen. Meine 10 Schwestern haben mir geholfen und mich unterstützt. Ich habe 99 Stimmen erhalten. Ich bin sehr aufgeregt. Es ist etwas Schönes. Ich habe den Dorfbewohnern keine großen Versprechen gemacht, aber ich habe versprochen, ehrlich zu sein und keine Diskriminierung zuzulassen. So wie das Schwarze Meer das Sümela-Kloster hat, haben wir hier das Sin-Kloster. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass es für den Tourismus erschlossen wird".
Medine Çoban, die kam, um der neuen Ortsvorsteherin zu gratulieren, sagte: "Möge Gott mit jedem zufrieden sein, der seine Stimme abgegeben hat. Es soll ein Segen sein. Dass es eine weibliche Ortsvorsteherin gibt, freut uns sehr. Möge es Einheit und Zusammenhalt geben".