Eilmeldung: 'Parteitag'-Erklärung von 221 ehemaligen CHP-Abgeordneten! Hier sind die Unterzeichner...

Während die Diskussionen über die Entscheidung zur absoluten Nichtigkeit in der CHP andauern, haben 221 ehemalige Abgeordnete in einer gemeinsamen Erklärung ihren Widerstand gegen diese Entscheidung zum Ausdruck gebracht und einen Parteitag gefordert.

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221 ehemalige Abgeordnete und Senatoren, die in früheren Legislaturperioden unter dem Dach der Republikanischen Volkspartei (CHP) tätig waren, haben eine gemeinsame öffentliche Erklärung zu der Entscheidung über die „absolute Nichtigkeit“ des 38. Ordentlichen Parteitags veröffentlicht, auf dem Özgür Özel zum Parteivorsitzenden gewählt wurde.

Die ehemaligen Abgeordneten erklärten, dass die Justiz politisiert sei und die Entscheidung einen schweren Schlag gegen die demokratische Politik darstelle. Sie forderten die Einberufung eines außerordentlichen Parteitags innerhalb von spätestens 45 Tagen, um die durch die Justiz geschaffene „Lücke in der rechtlichen Vertretung“ zu schließen.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Wahlprozesse gemäß Artikel 79 der Verfassung unter der Aufsicht des Hohen Wahlausschusses (YSK) durchgeführt werden und die Entscheidungen des YSK endgültig sind. Zudem wurde betont, dass die Regierung durch die Justiz in die Politik eingreife:

„Wenn der YSK keine Unregelmäßigkeiten feststellt und den Einspruch zurückweist, stellt er dem Gewählten sein Mandat aus. Gemäß Artikel 79 ist die Entscheidung des YSK endgültig und kann nicht angefochten werden. Dass die Justiz der Regierung zu einem Instrument der politischen Gestaltung gemacht wird, ist für die demokratische Ordnung äußerst bedenklich und fügt dem Gewissen der Gesellschaft nur schwer heilbare Wunden zu.“

„DIE QUELLE DER LEGITIMITÄT IST DER WILLE DES VOLKES“

Die 221 Politiker bezeichneten die Annullierung des 38. Parteitags, der vor 2,5 Jahren stattfand, als einen Angriff auf den Willen des Volkes und setzten ihre Erklärung mit folgenden Worten fort:

„Die Quelle politischer Legitimität ist der Wille des Volkes. Die Missachtung des an der Wahlurne zum Ausdruck gebrachten Willens erschüttert das gesellschaftliche Vertrauen in politische Institutionen und die Justiz. Mit der Entscheidung zur absoluten Nichtigkeit wurde durch eine politisierte Justiz in die verfassungsmäßige Ordnung eingegriffen. Diejenigen, die auf der absoluten Nichtigkeit beharren, stehen nicht auf der richtigen Seite der Geschichte und haben keine Hoffnung für die Zukunft.“

45 TAGE FRIST FÜR EINE LÖSUNG: SOFORT PARTEITAG

In der Erklärung wurde betont, dass die CHP nicht durch verfassungswidrige Justizentscheidungen gelenkt werden könne. Als Lösung wurden innerparteiliche Demokratie und der Wille des Parteitags genannt, wobei folgende Aussagen getroffen wurden:

„Um die Spaltung und die Diskussionen, die innerhalb der CHP, der Gründungspartei der demokratischen und laizistischen Republik, geschürt werden sollen, zu lösen, bevor sie eskalieren, ist der einzig richtige, legitime und rechtliche Weg die SOFORTIGE Einberufung eines außerordentlichen Parteitags. Die derzeit durch die Justiz geschaffene ‚Lücke in der rechtlichen Vertretung‘ kann am schnellsten durch den Willen eines außerordentlichen Parteitags gelöst werden, der innerhalb von spätestens 45 Tagen stattfinden muss.“

In der Erklärung wurde zudem zum Ausdruck gebracht, dass Özgür Özel die CHP wieder zur stärksten Partei der Türkei gemacht und im Land große Hoffnung geweckt habe; diese Hoffnung müsse durch den Willen eines außerordentlichen Parteitags aufrechterhalten werden.

DIE 221 UNTERZEICHNER DER ERKLÄRUNG

Die Liste der Unterzeichner, bestehend aus ehemaligen CHP-Abgeordneten und Senatoren, ist alphabetisch nach Nachnamen geordnet:

A - B: Erol Ağagil, Metin Arif Ağaoğlu, Yaşar Ağyüz, Mustafa Akaydın, Vezir Akdemir, Zekeriya Akıncı, Yakup Akkaya, Ayşe Nedret Akova, Bahattin Alagöz, Yavuz Altınorak, Züheyir Amber, Kemal Anadol, Ali Arabacı, Oya Araslı, Necla Arat, Çetin Arık, Arsan Savaş Arpacıoğlu, Ali Arslan, Şevket Arz, Gani Aşık, İsmet Atalay, Abdülkadir Ateş, Aytuğ Atıcı, Erkan Aydın, Hasan Aydın, Osman Aydın, Ergün Aydoğan, Hüseyin Aygün, Feridun Ayvazoğlu, Mustafa Balbay, Bülent Baratalı, Süheyl Batum, Hüseyin Bayındır, Coşkun Bayram, Gülsün Bilgehan, Hüsnü Bozkurt, Mehmet Boztaş, Çetin Osman Budak, Rıdvan Budak, Mehmet Büyükyılmaz, Barış Can.

C - E: Ethem Cankurtaran, Mehmet Alev Coşkun, Mustafa Çakır, Rasim Çakır, Halil Çalık, Musa Çam, İsmet Çanakçı, Tolga Çandar, Vahit Çekmez, Süleyman Çelebi, İzzet Çetin, Ömer Çiftçi, Yüksel Çorbacıoğlu, Osman Çoşkunoğlu, Halil Çulhaoğlu, Ayşe Eser Danişoğlu, İsmail Değerli, Kemal Değirmendereli, Nurettin Demir, Yılmaz Demir, Ali Demirçalı, İlhan Demiröz, Turgut Dibek, Celal Dinçer, A. Sedat Doğan, Muharrem Doğan, Orhan Düzgün, Mehmet Ali Edipoğlu, Kemal Ekinci, Oktay Ekşi, Emine Gülizar Emecan, Orhan Eraslan, Nevin Gaye Erbatur, Tuncay Ercenk, Fuat Erçetin, Ali Haydar Erdoğan, Haydar Erdoğan, Hikmet Erenkaya, Abdurrezzak Erten, Refik Eryılmaz.

G - K: Mustafa Gazalcı, Hasan Gemici, Nejat Gencan, Süleyman Girgin, Coşkun Gökalp, Cengiz Gökçel, Cemalettin Gürbüz, Zeynep Damla Gürel, Uluç Gürkan, Ayşe Gürocak, Güneş Gürseler, Hulusi Güvel, Namık Havutca, Mahmut Işık, Ruşen Işın, Mehmet Kahraman, Sena Kaleli, Nail Kamacı, İrfan Kaplan, Mehmet Hilal Kaplan, Emin Karaa, Selahattin Karaahmetoğlu, Erdal Karademir, Tuncay Karaytuğ, Atilla Kart, Mehmet Kartal, Yılmaz Kaya, Yakup Kepenek, Mehmet Kerimoğlu, Mehmet Kesimoğlu, Ahmet Güryüz Ketenci, Ali Keven, İsmet Önder Kırlı, Emin Koç, Haluk Koç, Tevfik Koçak, Muhsin Koçyiğit, Osman Korutürk, Erdal Koyuncu, Ural Köklü, Ali İhsan Köktürk, Emre Köprülü, Şevket Köse, Tufan Köse, Mustafa Kul, Şevki Kulkuloğlu, Kazım Kurt, Rüştü Kurt, Muzaffer Kurtulmuşoğlu, Sedef Küçük, Mehmet Küçükaşık.

L - Ö: Faruk Loğoğlu, Türkan Miçooğulları, Mustafa Moroğlu, Güldal Mumcu, Ziya Gökalp Mülayim, Ali Oksal, Güldal Okuducu, Melda Onur, Selahattin Öcal, Ensar Öğüt, Kadir Gökmen Öğüt, Şinası Öktem, Hasan Ören, Sakine Öz, İsmail Özay, Ahmet Sırrı Özbek, Hüseyin Özcan, Osman Özcan, Suat Özcan, İbrahim Özdiş, Kamil Özev, Kazım Özev, Ufuk Özkan, Yüksel Özkan, Mustafa Özyurt, Mustafa Özyürek.

P - U: Mehmet Parlakyiğit, Sedat Pekel, Kemal Sağ, Nadir Saraç, Faruk Sarıaslan, Ali Sarıbaş, Sıdıka Sarıbekir, Timucin Savaş, Mehmet Nuri Saygun, Bedri Serter, Nur Serter, Behiç Sonbay, Ertöz Vahit Suiçmez, Tayfur Süner, Ali Haydar Şahin, Şadan Şimşek, Yahya Şimşek, Ali Tekin, Hayati Tekin, Erol Tınaztepe, Mustafa Timisi, Mehmet Tomanbay, Ramis Topal, Binnaz Toprak, Muharrem Toprak, Altan Tuna, Zülfükar İnönü Tümer, Neccar Türkcan, Elif Doğan Türkmen, Rıza Türmen, Enis Tütüncü, Şahin Ulusoy, Engin Uysal, Necati Uzdil, Sedat Uzunbay.

Ü - Z: Zeki Ünal, Baha Ünlü, Halil Ünlütepe, Engin Ünsal, Hüseyin Ünsal, Fahrettin Üstün, Akın Üstündağ, Kazım Üstüner, Ali Cumhur Yaka, Rıza Yalçınkaya, Abdülaziz Yazar, M. Ziya Yergök, Erdoğan Yetenç, İdris Yıldız, Sacit Yıldız, Dilek Yılmaz, Mustafa Yılmaz (Malatya), Necati Yılmaz, Rıza Yılmaz, Ahmet Yılmazkaya, Bayram Yılmazkaya, Selami Yiğit, Bekir Yurdagül, Candan Yüceer, Vedat Yücesan, Alaattin Yüksel, Şefik Zengin, Veli Zeren.