Eilmeldung... DEM-Parteifraktionstreffen: Ein weiterer Aufruf in Richtung İmralı nach Bahçeli
Der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, äußerte sich während der Fraktionssitzung im türkischen Parlament. Bakırhan erneuerte seine Forderung, dass eine Kommission nach İmralı reisen müsse.
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Die Fraktionssitzung der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei) im türkischen Parlament hat begonnen.
Während der Sitzung nahm der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, Stellung zur aktuellen politischen Lage.
Die wichtigsten Punkte aus Bakırhans Rede lauten wie folgt:
"Der Nahe Osten durchlebt eine historische und entscheidende Phase. Der Prozess in Syrien muss inklusiv sein. Es muss ein Prozess sein, der Kurden, Drusen, Aleviten, Tscherkessen, Turkmenen und Assyrer einbezieht und ihre Rechte garantiert.
Die Türkei kann dabei behilflich sein. Wir messen der Rolle der Türkei in Syrien große Bedeutung bei und betonen erneut, dass diese korrekt genutzt werden muss.
ANKLAGESCHRIFT GEGEN DIE STADTVERWALTUNG ISTANBUL (İBB)
Politische Prozesse halten nicht nur Menschen gefangen, sondern auch das Gerechtigkeitsempfinden eines ganzen Landes. Die Türkei sieht sich erneut mit einer Anklageschrift und einem Verfahren konfrontiert, die aus politischen Motiven verfasst wurden. Es wurde eine Anklageschrift gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, vorgelegt. Wir haben sie geprüft. Sie gleicht einem Labyrinth. Je tiefer man eindringt, desto mehr verliert man sich. Egal wie viel man liest, man kann nicht sagen: 'Das ist also die Anklageschrift'. Denn die Anklageschrift ist fragmentiert und maskiert. Sie enthält den Versuch einer Interpretation, die glitschig ist und ständig an der Oberfläche bleibt.
Einer der wichtigsten Vorwürfe lautet, sie hätten 'innerhalb der CHP an Macht gewinnen wollen'. Was ist daran ein Verbrechen, wenn ein Politiker innerhalb seiner eigenen Partei an Einfluss gewinnen möchte? Wir tun dasselbe. Hoffentlich wird deshalb kein Verfahren gegen uns eingeleitet."
Demokratie bedeutet nicht nur, zur Wahl zu gehen; das Wichtigste ist, das Wahlergebnis zu respektieren. Es ist an der Zeit, die Politik in der Türkei aus der Gefangenschaft von Anklageschriften zu befreien. Wir lehnen jeden Ansatz ab, der den einen dem anderen opfert.
ERKLÄRUNG ZUM PROZESS
Ich werde die Schritte teilen, die unternommen werden müssen, um den Frieden aus erster Hand zu beschleunigen. Erstens muss ein Gesetz für eine Übergangsphase verabschiedet werden. Zweitens die vollständige Abschaffung der Zwangsverwalter und die Stärkung der lokalen Selbstverwaltung. Drittens die Schließung der administrativen Beobachtungsausschüsse und die Freilassung der Gefangenen. Viertens die Wiedereinstellung der Friedensakademiker und derjenigen, die per Dekret (KHK) rechtswidrig entlassen wurden. Ihnen wurden ihre Berufe genommen. Es gab sogar Menschen, die Suizid begingen. Einen Friedensaufruf zu starten ist kein Verbrechen. Das eigentliche Verbrechen ist es, diejenigen vor Gericht zu stellen, die nach Frieden rufen. Dafür braucht es kein neues Gesetz. Es reicht aus, die Entscheidungen der Verwaltungsgerichte umzusetzen. Fünftens eine Justizreform. Das türkische Strafgesetzbuch (TCK), die Strafprozessordnung (CMK) und das Strafvollzugsgesetz müssen geändert werden. Das Anti-Terror-Gesetz muss vollständig abgeschafft werden. Gedanken dürfen kein Verbrechen sein, die Presse muss frei sein und die Meinungsfreiheit muss garantiert werden. Dies ist eine Schande für die Regierung. Gerechtigkeit darf nicht zwischen reich und arm, mächtig und machtlos unterscheiden. Gerechtigkeit muss für alle hergestellt werden.
Natürlich kann sie nicht alle Voraussetzungen für den Frieden erfüllen. Ihre Aufgabenbereiche sind klar definiert. Aber sie kann den Weg zum Frieden mit Gerechtigkeit, Recht und Demokratie ebnen. Wir müssen bestimmte Kritiken beiseitelegen.
Die Kommission sollte nun ohne weitere Verzögerung eine mutige Entscheidung treffen, nach Imralı zu reisen.