Ekrem İmamoğlu antwortet Erdoğan auf Kita-Kritik: 'Das passiert, wenn man den Kontakt zum Volk verliert'
Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat auf die Äußerungen des Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Erdoğan bezüglich der städtischen Kindertagesstätten reagiert.
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Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat scharf auf die Äußerungen des AKP-Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan reagiert. İmamoğlu wies die Kritik Erdoğans an den Kommunen zurück und betonte die Arbeit, die die Gemeinden zum Schutz der Bevölkerung leisten.
"WAS WIR TUN, SIND SOZIALPOLITIKEN"
İmamoğlu erinnerte an die Sozialpolitiken, die die Kommunen angesichts der Wirtschaftskrise umsetzen, und sagte: "Unsere rund 415 heldenhaften Bürgermeister versuchen, unsere Menschen in der von ihnen verursachten wirtschaftlichen Depression gesund zu halten." Zudem verwies er darauf, dass Projekte wie städtische Kantinen, Studentenwohnheime, Kindertagesstätten und Stipendien zu den Unterstützungsleistungen gehören, die die Kommunen in diesem Prozess bereitstellen.
"WENN MAN DEN KONTAKT ZUM VOLK VERLIERT, KOMMT SO ETWAS DABEI HERAUS"
Auf Erdoğans kritische Worte entgegnete İmamoğlu: "Diese Worte sollte er nicht an uns richten, sondern er sollte auf die Straße gehen, mit einem Rentner diskutieren, mit einem Universitätsstudenten sprechen oder mit einer Mutter debattieren, die ihr Kind nicht in die Kita oder zur Schule schicken kann." İmamoğlu erklärte, dass Erdoğans Entfremdung vom Volk zu solchen Ergebnissen führe, und plädierte dafür, Probleme durch den Dialog mit den Bürgern zu lösen.