Ekrem İmamoğlu erhält Auszeichnung

Die Sozialdemokratische Vereinigung (SDD) gab bekannt, dass der Menschenrechts-Ehrenpreis 2025 an den CHP-Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, verliehen wird. Begründet wurde dies mit seinem „entschlossenen Eintreten für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“.

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Der 10. Dezember, der Tag der Menschenrechte, wird unter der Schirmherrschaft der Sozialdemokratischen Vereinigung (SDD) begangen, wobei die Bedeutung des Engagements für Menschenrechte und der Kampf in diesem Bereich hervorgehoben werden. Bei der Veranstaltung, die am 9. Dezember im Zentrum für zeitgenössische Kunst der Gemeinde Çankaya stattfindet, wird Kerem Altıparmak einen Vortrag zum Thema „Rechtsstaatlichkeit für Menschenrechte“ halten.

In der Erklärung der Vereinigung wurde mitgeteilt, dass der Menschenrechts-Ehrenpreis 2025 an İmamoğlu verliehen wird, aufgrund seines „entschlossenen Eintretens für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, seines Widerstands gegen den Druck auf den Volkswillen sowie seiner Verbundenheit mit sozialdemokratischen Werten“.

In der Mitteilung der Vereinigung heißt es: „Wir würdigen seine Entschlossenheit gegenüber jeglichem Druck auf den Volkswillen, seinen ehrenhaften Kampf gegen Rechtswidrigkeit sowie seine Dienste, die auf einem sozialdemokratischen und gesellschaftsorientierten Verständnis von Kommunalpolitik basieren und keine Kompromisse bei grundlegenden Menschenrechten eingehen. Aus diesen Gründen ist es uns eine große Ehre, Herrn Ekrem İmamoğlu den Menschenrechts-Ehrenpreis 2025 zu verleihen. Es lebe die Demokratie, es lebe der Rechtsstaat.“

Der SDD-Vorsitzende Sami Doğan äußerte sich dazu wie folgt:

„Wir werden zusammenkommen, um all unsere Bürgermeister, Ratsmitglieder und Bürokraten zu unterstützen, die während des Putschprozesses vom 19. März als politische Gefangene festgehalten wurden und einen hohen Preis zahlen, sowie um einen Anführer zu ehren, der sich dem Druck nicht beugt. Herr Ekrem İmamoğlu ist ein Anführer, der durch den Willen des Volkes zwei- und sogar dreimal gewählt wurde, der jedoch aufrecht gegen Versuche stand, diesen Willen zu rauben. Die gegen ihn gerichteten rechtlichen Prozesse und verhängten Strafen sind nicht nur ein Eingriff gegen eine Person, sondern gegen die demokratische Entscheidung von Millionen Bürgern. Wir glauben daran, dass die Menschenrechte nicht in der Hand der Macht, sondern in der Hand des Rechts liegen.“