Scharfe Kritik von Ekrem İmamoğlu an den Operationen: Eine offene Bedrohung für jeden Bürger

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, reagierte in den sozialen Medien auf die Operationen in Adana, Adıyaman und Antalya. İmamoğlu erklärte, dass die Demokratie außer Kraft gesetzt sei.

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Die am Morgen durchgeführten Operationen in Adana, Adıyaman und Antalya stießen beim Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, auf scharfe Kritik.

In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account äußerte İmamoğlu, dass die Demokratie außer Kraft gesetzt und der Rechtsstaat verlassen worden sei.

"RECHTSWIDRIGE INTERVENTION AUF ANDERE STÄDTE AUSGEWEITET"

İmamoğlu bezeichnete die Festnahme und Inhaftierung gewählter Bürgermeister als inakzeptabel und sagte: "Die in Istanbul begonnene rechtswidrige Intervention wurde nun auf andere Städte ausgeweitet. Während gewählte Persönlichkeiten ins Visier genommen werden, wird Verleumdern Immunität gewährt."

Darüber hinaus betonte İmamoğlu, dass die Geschehnisse nicht nur eine Einschüchterung der Oppositionspartei seien, sondern auch der Millionen von Bürgern, die für sie gestimmt haben. Er fügte hinzu, dass das Gerechtigkeitsempfinden beschädigt werde und die Gesellschaft polarisiert werden solle.

İmamoğlu fügte hinzu: "Dieser Prozess ist eine offene Bedrohung für jeden in der Türkei lebenden Bürger."

İmamoğlu beendete seine Erklärung mit den folgenden Worten: "Unser Volk ist groß und besitzt den Willen, nicht die Gewählten, sondern diejenigen zu verurteilen, die die Rechtswidrigkeit planen. Die Souveränität liegt bedingungslos beim Volk, und deshalb vertrauen wir uns zuerst Gott und dann diesem edlen Volk an."