Ekrem İmamoğlu lässt die von Adnan Menderes abgerissene Kara-Mustafa-Pascha-Moschee wiederaufbauen
Die Kara-Mustafa-Pascha-Moschee, die sich am Eingang der Galata-Brücke in Karaköy befand und deren Abriss Adnan Menderes 1957 zur Straßenerweiterung anordnete, wird wiederaufgebaut. Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, kündigte an, dass der Bau originalgetreu erfolgen werde.
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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat angekündigt, dass die Merzifonlu-Kara-Mustafa-Pascha-Moschee, deren Teile nach dem Abriss durch Adnan Menderes im Jahr 1957 verloren gingen, originalgetreu wiederaufgebaut wird.
In seinem Beitrag erklärte der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu: „Wir bringen die Merzifonlu-Kara-Mustafa-Pascha-Moschee, ein architektonisches Juwel Istanbuls, das 1957 im Zuge von Straßenerweiterungsarbeiten zerstört wurde, zusammen mit der Bibliothek am Karaköy-Platz, die wir darunter errichten werden, nach Istanbul zurück.“ Details zum Projekt sind noch nicht bekannt.
WAS WAR GESCHEHEN?
Der Abriss der Kara-Mustafa-Pascha-Moschee erfolgte im Rahmen der Urbanisierungsprojekte während der Regierungszeit der Demokratischen Partei.
In den 1950er Jahren war die historische Struktur Istanbuls von den groß angelegten Baumaßnahmen betroffen, die insbesondere während der Amtszeit von Adnan Menderes als Premierminister umgesetzt wurden.
In diesem Prozess wurden viele historische Gebäude abgerissen, um moderne Straßen und große Plätze in Istanbul zu schaffen.
Auch die Kara-Mustafa-Pascha-Moschee wurde in dieser Zeit während der Straßenerweiterungsarbeiten im Gebiet Unkapanı abgerissen.