Ekrem İmamoğlu legt Zahlen zu Prüfungen und Ermittlungen offen
Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat die während seiner Amtszeit durchgeführten Prüfungsverfahren in den sozialen Medien veröffentlicht. Die Anzahl der Inspektionen und Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung sorgte für Aufsehen.
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Der neue Gerichtssaal in Silivri, der mit einer Investition von 992 Millionen TL errichtet werden sollte, wird für den Prozess gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) am 9. März nicht fertiggestellt sein. Es wurde berichtet, dass der Saal, dessen Wände noch nicht einmal fertiggestellt sind und der auf einer Fläche von 3.240 Quadratmetern für insgesamt 2.295 Personen konzipiert wurde, nicht rechtzeitig zum geplanten Termin fertig wird.
Ekrem İmamoğlu teilte über seinen X-Account (Twitter) Berichte zu den Inspektionsprozessen der Stadtverwaltung von Istanbul und präsentierte der Öffentlichkeit eine bemerkenswerte Übersicht. Der veröffentlichten Tabelle zufolge wurden im Zeitraum zwischen 2014 und 2019, als die Stadtverwaltung unter der Führung der AK-Partei stand, insgesamt 147 reguläre Prüfungen durchgeführt, während diese Zahl zwischen 2019 und 2025 auf 1.590 anstieg. Zudem wurden im gleichen Zeitraum zwei allgemeine Inspektionen durchgeführt.
İmamoğlu verwendete in seinem Beitrag den Ausdruck: „AN ALLE, DIE ES GEHÖRT HABEN UND DIE ES NOCH NICHT GEHÖRT HABEN“. Den offiziellen Daten der Tabelle zufolge ist auch ein Anstieg der Prüfungs- und Ermittlungsverfahren durch das Innenministerium und den Rechnungshof zu verzeichnen. Während unter der AKP-Ära insgesamt 27 Ermittlungen durch diese Institutionen geführt wurden, stieg diese Zahl während der Amtszeit von İmamoğlu auf 62.
Wie Bürgermeister İmamoğlu betonte, habe man trotz dieser intensiven Prüfungen und Ermittlungen in den sieben Jahren seiner Amtszeit in allen Verfahren eine Entlastung erfahren.