Ekrem İmamoğlu: „Mangelndes Vertrauen verhindert Wohlstand“

Ekrem İmamoğlu, der seine Präsidentschaftskandidatur fortsetzt, machte in einer Erklärung über soziale Medien auf die Vertrauensprobleme in der Türkei aufmerksam und versprach, die bestehende Ordnung zu ändern.

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Der Präsidentschaftskandidat der CHP und inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erklärte in einem Beitrag über das Konto seines Präsidentschaftskandidatenbüros, dass ein Mangel an Vertrauen in der Türkei Wohlstand, Segen und Frieden verhindere. İmamoğlu bekräftigte sein Versprechen auf Veränderung mit den Worten: „Wir werden diese Ordnung ändern.“

In İmamoğlus Erklärung wurden beeindruckende Statistiken über den Mangel an Vertrauen in verschiedene Institutionen in der Türkei aufgeführt.

İmamoğlu erklärte, dass das Vertrauen in die Justiz um 80 %, in das Bildungswesen um 70 % und in das Statistikamt TÜİK um 75 % gering sei. Er betonte zudem, dass auch das Vertrauen in die Wirtschaft, den Staat und die Regierungspartei schwach sei.

İmamoğlu wies darauf hin, dass selbst die Koalitionspartner einander nicht vertrauten, und sagte, dass sich dieser Zustand ändern müsse.

Die Botschaft von İmamoğlu legt seine Kritik an der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage in der Türkei sowie seine Forderungen nach Veränderung offen dar.

In İmamoğlus Beitrag wurden folgende Aussagen verwendet:

„80 % dieses Landes vertrauen der Justiz nicht.

70 % dieses Landes vertrauen dem Bildungswesen nicht.

75 % dieses Landes vertrauen dem TÜİK nicht.

Niemand vertraut der Wirtschaft.

Der Staat vertraut dem Bürger nicht.

Der Bürger vertraut dem Staat nicht.

Die Regierungspartei vertraut sich selbst nicht.

Die Regierungspartner vertrauen einander nicht.

Wo kein Vertrauen herrscht, gibt es weder Wohlstand noch Segen noch Frieden. Wir werden diese Ordnung ändern.“