Ekrem İmamoğlu sendet Botschaft aus Silivri: Er geht auf den rechtlichen Prozess ein

Der inhaftierte Ekrem İmamoğlu äußerte in einem Brief, den er über seine Ehefrau Dilek İmamoğlu veröffentlichen ließ, seine Entschlossenheit im Kampf für die Freiheit und für die Zukunft des Landes.

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Der Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu teilte seine Erfahrungen und Gedanken während seiner Zeit im Gefängnis von Silivri in einem Brief mit.

In dem Brief, der über seine Ehefrau Dilek İmamoğlu veröffentlicht wurde, fielen İmamoğlus Sehnsucht nach Freiheit und sein Engagement für den politischen Kampf auf.

İmamoğlu schrieb in seinem Brief: "Liebe Dilek, in diesem Prozess der ungerechten Inhaftierung wurde ich gezwungen, von dir und meinem Volk getrennt zu bleiben. Doch dieser Umstand bricht meinen Kampfgeist nicht." Während er über seinen Alltag sprach, betonte er, dass ihm die Zeit im Gefängnis die Gelegenheit zum Nachdenken gegeben habe.

İmamoğlu beschrieb seine tägliche Routine im Gefängnis und sagte: "Jeden Morgen, wenn sich die Hoftür öffnet, gibt mir der Anblick des Himmels ein Gefühl von Freiheit." Er fügte hinzu, dass er es vorziehe, selbst bei regnerischem Wetter draußen zu bleiben, und ergänzte: "Die Justiz kann mich nicht vom Himmel berauben."

ER GING AUF DEN RECHTLICHEN PROZESS EIN

In seinem Brief schilderte İmamoğlu detailliert eine Anhörung, die er über das SEGBİS-System erlebte, und wies auf die Schwierigkeiten des rechtlichen Prozesses hin. Mit den Worten "Während der Haftprüfungen werden Entscheidungen getroffen, ohne dass die Akten überhaupt geöffnet werden", legte er die Mängel im Justizsystem offen.

İmamoğlu erklärte, dass er sich häufig mit dem CHP-Vorsitzenden Özgür Özel treffe und dass ihm diese Gespräche moralische Unterstützung gäben. "Die Brainstormings, die wir für die Zukunft unseres Landes durchführen, geben mir Kraft", sagte er. Er sprach über sein Ziel, die sozialen Projekte, die er während seiner Amtszeit als Bürgermeister von Istanbul umgesetzt hat, auf das ganze Land auszuweiten, und äußerte: "Ich bereite mich darauf vor, diese Dienste auf die gesamte Türkei auszudehnen."

BOTSCHAFT DER ENTSCHLOSSENHEIT

Am Ende seines Briefes betonte İmamoğlu seinen Glauben an den Kampf für Demokratie und Gerechtigkeit und sagte: "Mögen sie mir Fesseln anlegen, mögen sie mich in Kerkern einsperren. Mit diesen Gefühlen bin ich hier sehr gelassen und mein Glaube daran, dass wir Erfolg haben werden, ist ungebrochen." Er drückte seine Liebe zu seinem Volk und seiner Familie aus und beendete seinen Brief mit den Worten: "Diese 12 Quadratmeter große Zelle ist durch euren Willen geräumiger als Paläste."