Entscheidung gegen einen Besuch auf Imralı getroffen: Erste Stellungnahme von Murats Emir (CHP)

Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir erläuterte auf einer Pressekonferenz die Haltung seiner Partei zur Imralı-Entscheidung und zur Kurdenfrage. Emir erklärte: „Unser Volk ist nicht damit einverstanden, dass die Kurdenfrage auf Imralı reduziert wird.“

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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Murat Emir, äußerte sich auf einer Pressekonferenz zu den Ansichten seiner Partei bezüglich der Imralı-Entscheidung und der Kurdenfrage.

Emir betonte, dass die CHP historisch gesehen eine Lösung der Kurdenfrage auf demokratischem Wege befürworte und dass diese Haltung auch weiterhin Bestand haben werde.

Murat Emir sagte: „Während es diejenigen gibt, die das Kurdenproblem leugnen, sind wir eine Partei, die das Bestehen dieses Problems mutig anspricht und Lösungsvorschläge unterbreitet. Wir unterstützen aufrichtige Schritte, die für Frieden und eine Lösung unternommen werden.“ Zudem drückte er aus, dass sie dagegen seien, die Frage eines Besuchs auf Imralı zum Kern der gesamten Angelegenheit zu machen. Emir merkte an, dass staatliche Stellen ohnehin bereits nach Imralı reisten, jedoch ein breiterer Diskussionsprozess geführt werden müsse.

Emir, der erklärte, dass die CHP nach der Entscheidung für eine geheime Abstimmung beschlossen habe, nicht am nicht-öffentlichen Teil der Sitzung teilzunehmen, sagte, die Gesellschaft erwarte Schritte wie die Aufhebung der Zwangsverwaltung (Kayyum) sowie die Umsetzung der Urteile des Verfassungsgerichts (AYM) und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR).

Emir äußerte, dass sie nicht verstünden, wie das Beharren auf diesem Prozess und die bisher unternommenen Schritte zu einer Lösung beitragen sollen.