Entscheidung im 'Parteitag-Prozess' von Kemal Kılıçdaroğlu gefallen: Zweite Anhörung am 30. Juni

Die zweite Anhörung im Prozess zur Annullierung des 38. ordentlichen Parteitags der CHP findet am 30. Juni statt. Der ehemalige Parteivorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu hat seine Entscheidung bezüglich dieser Anhörung bekannt gegeben.

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Auf dem Parteitag der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) im November 2023 wurde Özgür Özel mit 812 Stimmen zum Parteivorsitzenden gewählt.

Die Klage auf Annullierung dieses Parteitags wurde vom ehemaligen Bürgermeister der Stadt Hatay, Lütfü Savaş, und einigen Delegierten eingereicht. Die zweite Anhörung des Verfahrens vor dem 42. Zivilgericht erster Instanz in Ankara findet am 30. Juni statt.

Der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu hat sein Schweigen zu diesem Prozess gebrochen.

Im Gespräch mit dem Journalisten Yılmaz Polat erklärte Kılıçdaroğlu: „Es ist falsch, die Cumhuriyet Halk Partisi in Gerichtssälen zu diskutieren. Ich werde mich nicht daran beteiligen“ und gab damit an, dass er nicht an der Anhörung teilnehmen werde.

Kılıçdaroğlu betonte, dass es nicht richtig sei, über Eventualitäten zu spekulieren, und wählte eine vorsichtige Ausdrucksweise.

VERGLEICH ZWISCHEN CHP UND VERFASSUNG

Kılıçdaroğlu äußert häufig, dass er die CHP mit den ersten vier Artikeln der Verfassung vergleicht.

Auf die Frage, ob er sich in letzter Zeit mit Özgür Özel getroffen habe, sagte er, dass sie zuletzt bei der Beerdigung des Bürgermeisters von Manisa, Ferdi Zeyrek, zusammengekommen seien.

Zudem erinnerte er daran, dass sie sich im September letzten Jahres bei einem Abendessen auf Einladung des Bürgermeisters von Ankara, Mansur Yavaş, getroffen hatten.

Vor der Anhörung am 30. Juni werden alle Augen auf Kılıçdaroğlu gerichtet sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich seine Entscheidung, der Anhörung fernzubleiben, auf den Prozess auswirken wird.