Er hatte gesagt, er habe 'versucht, Rezepte zu schreiben': Türkischer Apothekerverband verurteilt Berhan Şimşek für Angriffe auf Özgür Özel

Die Äußerungen von Berhan Şimşek über den Beruf des gewählten CHP-Vorsitzenden Özgür Özel haben beim Türkischen Apothekerverband für Empörung gesorgt. Der Verband erklärte, dass er es nicht akzeptiere, dass der Apothekerberuf für politische Debatten instrumentalisiert werde.

12punto

Die Äußerungen von Berhan Şimşek, der als Stellvertreter von Kemal Kılıçdaroğlu fungierte, welcher durch eine Entscheidung über absolute Nichtigkeit zum CHP-Vorsitzenden ernannt wurde, über die pharmazeutische Vergangenheit des gewählten CHP-Vorsitzenden Özgür Özel in einer Fernsehsendung haben in der Berufsgruppe für Unmut gesorgt.

Şimşek hatte in der Sendung gesagt: „Während wir in der CHP Politik machten, versuchte Özgür Özel in seiner Apotheke in Manisa als Apothekenhelfer Rezepte zu schreiben. Wir wissen nicht, wie viele Nadeln Özgür Özel zerbrochen hat, als er in seiner Apotheke in Manisa Spritzen in den Gesäßmuskel verabreichte.“

Auf diese Aussagen reagierte der Türkische Apothekerverband (TEB) scharf. In der Erklärung vom 12. Juni 2026 wurde betont, dass derartige Äußerungen, die das Ansehen des Apothekerberufs herabwürdigen, nicht akzeptiert würden. In der Stellungnahme des TEB hieß es: „Die Sätze, die Berhan Şimşek am 12. Juni 2026 in einer Fernsehsendung über den Apotheker Herrn Özgür Özel unter Bezugnahme auf den Apothekerberuf geäußert hat, sind bei unserer Berufsgruppe auf Ablehnung gestoßen. Der Apothekerberuf ist ein uralter Dienst für die öffentliche Gesundheit, der Wissenschaft und Ethik in den Mittelpunkt stellt. Er kann nicht zum Gegenstand täglicher politischer Debatten gemacht werden, und das werden wir nicht zulassen. Zudem sind die verwendeten Ausdrücke hilflose Sätze, die darauf abzielen, unsere Mitarbeiter in den Apotheken herabzusetzen. Wir akzeptieren diese schwerwiegenden Äußerungen nicht und verurteilen sie.“