Er hatte gesagt: 'Meine letzte Wahl': Bemerkenswerte Äußerung der MHP zu Erdoğans 'dritter Kandidatur'
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız äußerte sich zu den Diskussionen über eine 'dritte Kandidatur', die nach der Aussage von AKP-Chef und Präsident Recep Tayyip Erdoğan, es sei seine 'letzte Wahl', aufgekommen waren: 'Bei Bedarf kann das Parlament die Erneuerung der Wahlen beschließen.'
12punto
Die Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) hält ihren 14. ordentlichen Großen Parteitag ab.
Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli trat ans Rednerpult und ging auf die Aussage des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ein, es sei seine 'letzte Wahl'.
Bahçeli wandte sich direkt an Erdoğan und erklärte: 'Sie können nicht gehen, Sie können das türkische Volk nicht allein lassen, wir stehen an Ihrer Seite. Wir möchten Sie als den rettenden Anführer des neuen Jahrhunderts sehen.'
Bahçeli'den Erdoğan'ın, 'son seçimim' sözlerine yanıt: 'Bırakamazsın!' https://t.co/EpDNcZVgBg pic.twitter.com/4RCNCYk6GE
— 12punto (@12puntocomtr) 17. März 2024
Während nach Erdoğans Aussage über seine 'letzte Wahl' die Diskussionen um eine 'dritte Kandidatur' erneut in den Fokus rückten, gab der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız in einer Live-Sendung auf NTV eine bemerkenswerte Erklärung ab.
Yıldız sagte: 'Damit Präsident Recep Tayyip Erdoğan 2028 zum dritten Mal kandidieren kann, kann das Parlament die Erneuerung der Wahlen beschließen.'
Yıldız betonte, dass es im neuen System keine 'vorgezogenen Wahlen', sondern eine 'Erneuerung der Wahlen' gebe, und fügte hinzu: 'Im neuen System gibt es die Erneuerung der Wahlen. Das ist es, worauf unser Parteivorsitzender hingewiesen hat. Bei den Wahlen im Jahr 2028 kann unser Herr Präsident durch einen Parlamentsbeschluss kandidieren. Wenn das Parlament einen Beschluss fasst, setzen sowohl der Präsident als auch das Parlament ihre Arbeit bis zu den Wahlen fort. Das nennt man nicht Auflösung.'