Erbakan äußert sich zur Präsidentschaftskandidatur
Fatih Erbakan erläuterte die Haltung seiner Partei und mögliche Unterstützungsoptionen vor den Präsidentschaftswahlen. Während der Name des ehemaligen Präsidenten Abdullah Gül in den Kulissen kursiert, nannte Erbakan seine Bedingung für eine Unterstützung.
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Dass Fatih Erbakan gemeinsam mit den Parteivorsitzenden der Yeniden Refah Partisi, der Gelecek Partisi, der Saadet Partisi und der DEVA Partisi im Rahmen des D-8-Gipfels auf einem Foto mit dem ehemaligen Präsidenten Abdullah Gül zu sehen war, wurde in politischen Kreisen als Signal für ein neues Bündnis interpretiert. Während das Foto schnell zum Gesprächsthema wurde, kamen Behauptungen auf, dass diese vier Parteien sich um Abdullah Gül vereinen und einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen aufstellen könnten.
"DER KANDIDAT MUSS AUS DEN RECHTEN PARTEIEN KOMMEN"
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, äußerte sich zu diesem Thema und betonte zwar die Bedeutung solcher Zusammenschlüsse zwischen rechten und konservativen Parteien, erklärte jedoch bezüglich der Präsidentschaftskandidatur: „Ich bin der Präsidentschaftskandidat. Eine Unterstützung von Abdullah Gül kommt für uns nicht infrage. Sollten sich die rechten Parteien zusammenschließen, würden wir auch Mansur Yavaş unterstützen.“
Erbakan betonte, dass seine Partei mit einem eigenen Kandidaten am Wahlkampf teilnehmen werde, wies jedoch darauf hin, dass es natürlich sei, dass sein Name in möglichen Kooperationsszenarien falle und man in diese Richtung agieren werde.
KLARE ANTWORT AUF DIE FRAGE NACH EINEM GEMEINSAMEN KANDIDATEN
Besonders zur Nennung des Namens von Abdullah Gül äußerte sich Erbakan deutlich und erklärte, dass man solchen urbanen Legenden keinen Glauben schenken dürfe und keine andere Option als seine eigene Kandidatur in Betracht ziehe. Dennoch ließ er eine Tür für eine Zusammenarbeit offen, indem er sagte, dass man Mansur Yavaş unterstützen könnte, falls ein Konsens über einen gemeinsamen Kandidaten der rechten Parteien erzielt werde.
Die Entwicklungen rund um die Präsidentschaftswahlen, mögliche Kooperationen zwischen den rechten Parteien und Erbakans Erklärungen werden in der kommenden Zeit im Hinblick auf das politische Gleichgewicht genau beobachtet werden.