Erbakan erklärt, warum sie Erdoğan 2023 unterstützt haben
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, erklärte, dass das vor den Wahlen 2023 mit der AKP unterzeichnete 30-Punkte-Protokoll nicht umgesetzt wurde.
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Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, erklärte in seiner Rede auf dem Istanbuler Parteitag, dass sie vor den Wahlen 2023 ein 30-Punkte-Protokoll mit der AKP unterzeichnet und im Rahmen dieses Protokolls die Cumhur İttifakı unterstützt hätten.
Laut einem Bericht von Sözcü erklärte Erbakan, dass Forderungen aus dem Protokoll wie ein ausgeglichener Haushalt, Reformen in Bildung und Gesundheitswesen sowie ein System basierend auf Leistung statt Vetternwirtschaft nicht erfüllt worden seien. Zudem betonte er, dass die Verschwendung im öffentlichen Sektor beendet werden müsse und keine unrechtmäßigen Mittel an privilegierte Holdinggesellschaften fließen dürften.
Erbakan sagte: "Wir forderten Gerechtigkeit bei der Verteilung, in der Verwaltung und in der Justiz; nichts davon wurde umgesetzt. Wir warnen weiterhin, sowohl für das Diesseits als auch für das Jenseits."
WIRTSCHAFTLICHE KRITIK
Erbakan kritisierte die Regierung auch für ihre Wirtschaftspolitik. Er äußerte sich wie folgt: "Diese Regierung ist in Luxusvillen präsent, aber nicht in den Vororten. Sie ist auf Luxusyachten präsent, aber nicht auf dem Traktor. Sie sind beim ausgeglichenen Haushalt abwesend, aber Weltmeister bei den Zinszahlungen. Sie haben eine Handvoll Zinsgewinner bereichert. Sie sind bei den Zinsen präsent, aber nicht in der Produktion. Diese Regierung ist präsent, wenn es darum geht, die Bürger zu verschulden, aber nicht, wenn es um Einkommen und den Geldbeutel geht."