Erbakan schlägt Referendum für PKK-Amnestie vor

Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, hat ein Referendum gefordert und erklärt, dass das Volk über eine mögliche Amnestie für PKK-Mitglieder entscheiden sollte.

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Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, äußerte sich vor dem Treffen der ‚Provinzvorsitzenden‘, das in der Milli Gençlik Derneği stattfinden sollte, zu aktuellen politischen Themen.

Erbakan brachte nach dem Treffen einer Delegation der DEM-Partei mit dem MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli seinen Vorschlag für ein Referendum zum İmralı-Prozess vor.

Die Delegation der DEM-Partei, bestehend aus Pervin Buldan, Mithat Sancar und Faik Özgür Erol, führte ein etwa halbstündiges Gespräch mit dem MHP-Vorsitzenden Bahçeli.

Nach diesem Treffen erklärte Pervin Buldan, dass die zweite Phase des Prozesses begonnen habe und gesetzliche Regelungen erforderlich seien. Bahçeli unterstützte diese Aussagen vollumfänglich und sagte: „Ich unterschreibe jeden Satz davon.“

Erbakan betonte in seiner Stellungnahme zu diesen Entwicklungen, dass der Prozess nicht nur die PKK, sondern auch die Waffenabgabe von PYD und YPG umfassen müsse. Zudem erklärte er, dass keine Schritte unternommen werden dürften, die Hinterbliebene von Märtyrern und Veteranen verletzen könnten. Erbakan sagte, es sei nicht angemessen, dass Öcalan vom Recht auf Hoffnung profitiere, und forderte, dass die geplanten gesetzlichen Regelungen einem Referendum unterzogen werden sollten.

Erbakan sagte: „Wenn unsere Nation der Amnestie für PKK-Führungskräfte oder für PKK-Mitglieder, die nicht in Straftaten verwickelt waren, zustimmt, sind wir der Meinung, dass diese Amnestie erfolgen sollte. Wenn keine Zustimmung erteilt wird, sollte es keine Amnestie geben. Wenn wir diesen Prozess gemeinsam mit unserer Nation führen wollen, wäre ein Referendum ein äußerst angemessener Schritt.“