Erbakan droht wegen Imralı: 'Wir ziehen uns aus der Kommission zurück'
Während die Behauptung, dass eine fünfköpfige Delegation aus dem Parlament im Rahmen des Prozesses für eine „terrorfreie Türkei“ den Terroristenführer Abdullah Öcalan besuchen werde, die politische Agenda in Ankara erschüttert, hat der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, eine scharfe Reaktion gezeigt. Erbakan drohte: „Wir werden niemals zulassen, dass Abgeordnete, die durch den Willen des Volkes gewählt wurden, zu Imralı pilgern.“
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Die neue Behauptung, die im Rahmen der Schritte der Regierung für eine „terrorfreie Türkei“ aufkam, hat für großes Aufsehen gesorgt. Es wurde behauptet, dass eine fünfköpfige Delegation, die aus einer im Parlament zu bildenden Kommission ausgewählt werden soll, den inhaftierten Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, treffen werde. Diese Behauptung löste heftige politische Debatten aus.
SCHARFE REAKTION VON ERBAKAN
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, äußerte sich auf einer Pressekonferenz vor dem Treffen der Provinzvorsitzenden sehr deutlich zu den besagten Vorwürfen. Erbakan sandte eine Botschaft an die Regierung: „Wir billigen es in keiner Weise, dass Abgeordnete, die durch den Willen des Volkes gewählt wurden, zu Imralı pilgern.“
„DER STAAT VERHANDELT BEREITS“
Erbakan betonte, dass der Staat über die notwendigen Kanäle für Gespräche mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan verfüge, und erklärte:
„Wenn jemand mit Imralı sprechen soll, dann ist das der MİT. Der Staat verhandelt bereits, der MİT verhandelt bereits. Auch die Abgeordneten der DEM-Partei führen bereits Gespräche. Wenn sie etwas zu sagen haben, können sie dies über diese Kanäle übermitteln. Es ist inakzeptabel, die Abgeordneten des Volkes vor die Tür von Imralı zu schicken.“
„WENN EINE DELEGATION GESCHICKT WIRD, ZIEHEN WIR UNS ZURÜCK“
Der Parteichef der Yeniden Refah Partisi machte zudem deutlich, dass sie im Falle eines möglichen Besuchs in Imralı eine harte Haltung einnehmen würden. Erbakan drohte: „Sollte es zu einem solchen Vorhaben kommen, werden wir einen Rückzug aus der Kommission in Erwägung ziehen.“