Erdoğan führte Telefonat mit Macron

Das Kommunikationspräsidium des türkischen Präsidenten teilte mit, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan ein Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron geführt habe.

İHA

Laut der Erklärung des Kommunikationspräsidiums erörterten Erdoğan und Macron die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und Frankreich sowie regionale und globale Themen.

Präsident Erdoğan erklärte, es sei vorteilhaft, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in allen Bereichen, insbesondere in der Verteidigungsindustrie, durch die Bewertung von Kooperationsmöglichkeiten weiter voranzubringen. Erdoğan betonte, dass der Prozess, der mit den Angriffen auf den Iran begann, die ganze Welt negativ beeinflusse und dass die diplomatischen Bemühungen, die die Türkei gemeinsam mit den betroffenen Ländern unterstütze, eine wichtige Rolle im Waffenstillstandsprozess spielten.

Im Gespräch wies Präsident Erdoğan auf die Angriffe auf den Libanon hin und betonte, dass Initiativen, die den Waffenstillstandsprozess sabotieren könnten, nicht zugelassen werden dürften und dass die Türkei weiterhin ihren Beitrag zu diesem Prozess leisten werde. Erdoğan wies darauf hin, dass der Beginn der zweiten Phase des Friedensplans für Gaza wichtig sei und dass man den in dieser Hinsicht gewonnenen Schwung nicht verlieren dürfe.

Die Staats- und Regierungschefs erörterten zudem ausführlich die Gewährleistung der Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus auf der Grundlage des Völkerrechts, die Entwicklungen in Syrien, die Unterstützung des Friedensprozesses im Kaukasus sowie die Suche nach einem dauerhaften Frieden zwischen der Ukraine und Russland und die Wiederbelebung der Verhandlungen.