Erdoğan: Ich mische mich nicht in Mehmet Şimşeks Arbeit ein; er entscheidet selbst
Es wird behauptet, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan während der MKYK-Sitzung seiner Partei über den Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, gesagt habe: „Ich mische mich nicht in die Arbeit von Herrn Mehmet ein, er entscheidet selbst.“
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Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan leitete die MKYK-Sitzung, bei der die AKP ihre Vorbereitungen für die Kommunalwahlen einleitete.
Erdoğan erklärte: „Niemand von uns, mich eingeschlossen, darf persönliche Interessen in den Vordergrund stellen. In unserer Partei sollte so etwas nicht vorkommen. Unsere Sache steht über persönlichen Interessen und allem anderen. Wir geben den Startschuss für die Wahl” sagte er.
„ICH MISCHE MICH NICHT IN DIE ARBEIT VON HERRN MEHMET EIN“
Wie Ebru Karatosun von der Zeitung Hürriyet berichtet; äußerte ein MKYK-Mitglied während der Sitzung, dass die Zitrusfruchternte die höchste der letzten 30 Jahre sei, die Kosten jedoch stark gestiegen seien und Unterstützung erforderlich sei. Daraufhin sagte Präsident Erdoğan: „Wo ist Herr Mehmet? Ich mische mich nicht in die Arbeit von Herrn Mehmet ein, er entscheidet selbst“ und übergab das Wort an den Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek. Es wurde bekannt, dass Mehmet Şimşek daraufhin erklärte, dass die Erzeuger im Bereich Zitrusfrüchte bereits seit vielen Jahren unterstützt würden, und hinzufügte: „Wir werden wieder unser Bestes tun, aber diesbezüglich muss eine Regelung getroffen werden.“
Die Frage, ob sich Präsident Erdoğan, der für seine ablehnende Haltung gegenüber hohen Zinsen bekannt ist, in die Arbeit von Finanzminister Şimşek einmischt, der seit seinem Amtsantritt Zinserhöhungen unterstützt, war wiederholt Gegenstand von Diskussionen. Zuletzt wurde behauptet, Erdoğan habe Şimşek gewarnt, als der Leitzins auf 40 Prozent angehoben wurde. Das Präsidialamt hatte diese Behauptung jedoch dementiert.
Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass Präsident Erdoğan Schritte für eine neue diplomatische Initiative bezüglich Gaza einleiten werde. In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass ein neuer Fahrplan auf Grundlage der Ergebnisse des Treffens der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, an dem Präsident Erdoğan am Samstag teilnehmen wird, erstellt werden soll. Zudem wurde vermerkt, dass an einer Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof gearbeitet werde, um Israel zum Kriegsverbrecher erklären zu lassen.