Erdoğan nimmt erneut Kommunen ins Visier
Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan kritisierte, dass die Ausgaben der Kommunen für Unterhaltung und Werbung höher seien als für kritische Bereiche wie die Katastrophenhilfe.
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Präsident Recep Tayyip Erdoğan kritisierte in seiner jüngsten Stellungnahme die Ausgabenpolitik der Kommunen scharf. Erdoğan erklärte: "Es gibt keine Rechtfertigung dafür, dass die Beträge, die für Werbung, Konzerte, Unterhaltung oder Reisen bereitgestellt werden, um ein Vielfaches höher sind als für kritische Posten wie Erdbebenhilfe oder Brandbekämpfung."
Erdoğan behauptete, dass Projekte oppositioneller Kommunen der Forstverwaltung schadeten und dass dies als billige Verleumdungskampagne geführt werde. Darüber hinaus betonte Erdoğan die Unterstützung der Regierung für Walddörfer und gab an, dass in den letzten 21 Jahren 285.027 Familien und 232 Genossenschaften Kredite und Zuschüsse in Höhe von 35 Milliarden Lira gewährt wurden. In diesem Jahr würden 12.000 Familien mit 2,6 Milliarden Lira unterstützt.
Bezüglich der Entwicklungen in der Brandbekämpfung sagte Erdoğan, dass die Kapazität der Türkei zur Wasserabgabe aus der Luft von 73 Tonnen im Jahr 2002 auf heute 438 Tonnen gesteigert wurde und dass man beim Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge in Europa an erster und weltweit an zweiter Stelle stehe.
Erdoğan wies darauf hin, dass das Jahr 2025 meteorologischen Daten zufolge heißer werde, und betonte drei wichtige Punkte, auf die in den Sommermonaten zu achten sei. Er erklärte, dass das Entzünden von Feuer bei hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und windigem Wetter eine große Gefahr darstelle, solche Situationen eine Einladung zur Katastrophe seien und dies keine Nachlässigkeit, sondern ein großer Verrat sei.