Erdoğan sprach auf dem Religionsrat: Er nahm eine Serie ins Visier und rief die RTÜK zum Handeln auf
Präsident Erdoğan behauptete in seiner Rede auf dem 7. Religionsrat, dass gläubige Menschen ins Visier genommen würden. Erdoğan kritisierte die Auswirkungen der digitalen Welt auf die Gesellschaft und betonte, dass die Rundfunkbehörde RTÜK rasche Maßnahmen ergreifen müsse.
12punto
Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich im Konferenzsaal des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) auf dem 7. Religionsrat zu wichtigen Themen.
Erdoğan wies auf die negativen Auswirkungen digitaler Medien auf gesellschaftliche Werte hin und erklärte, dass Angriffe auf die Familienstruktur und religiöse Werte inakzeptabel seien.
"Während die digitale Welt auf globaler Ebene Werte zerstört, nimmt sie Muslime direkt ins Visier", sagte Erdoğan und betonte, dass sich insbesondere Kinder unter dem Einfluss digitaler Medien von traditionellen Erziehungsvorstellungen entfernten. Erdoğan erklärte, dass digitale Medien nicht nur Unterhaltungsmittel seien, sondern auf globaler Ebene versuchten, alle Religionen zu zermürben, um eine künstliche Religion zu schaffen, und fügte hinzu, dass dieser Einfluss stetig wachse.
NATIONALE SICHERHEITSFRAGE
Präsident Erdoğan bezeichnete es als eine Frage der nationalen Sicherheit, dass Teile der Gesellschaft, die religiöse und moralische Werte verteidigen, ins Visier genommen würden. "Unsere Bürger mit Turban, Bart, Kopftuch, Tschador oder Robe werden auf unmoralische Weise angegriffen und es werden Rufmordkampagnen gegen sie organisiert", sagte Erdoğan und betonte, dass solche Angriffe nicht geduldet würden.
Erdoğan betonte, dass es inakzeptabel sei, sich über den Glauben und die Werte der Gesellschaft lustig zu machen, und sagte: "Unsere zuständigen Institutionen, allen voran die RTÜK, müssen schnelle und wirksame Maßnahmen ergreifen."