Überraschende Äußerung von Erdoğan zum Jahrestag des Sieges von Manzikert: 'Wenn das Schwert erst einmal aus der Scheide gezogen ist...'
Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte in seiner Rede zum 954. Jahrestag des Sieges von Manzikert: „Wer seinen Blick nach Ankara und Damaskus richtet, wird gewinnen. Wer die Orientierung verliert, wird verlieren.“
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Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan sprach bei einer Veranstaltung anlässlich des 954. Jahrestages der Schlacht von Manzikert. In seiner Rede wies er sowohl auf die innenpolitischen Ziele der Türkei als auch auf regionale Entwicklungen hin.
„WENN DAS SCHWERT ERST EINMAL AUS DER SCHEIDE GEZOGEN IST, BLEIBT KEIN RAUM MEHR FÜR WORTE“
Erdoğan betonte, dass man trotz der Herausforderungen, denen sich die Türkei gegenübersieht, für eine starke Zukunft kämpfe, und sagte: „Trotz aller Hindernisse, Blockaden und Sabotageakte bemühen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes für eine wieder große und starke Türkei. Wir haben in diesem Prozess Gott sei Dank Fortschritte erzielt. Wir führen unsere Arbeiten mit der Sorgfalt eines Juweliers fort. Diesmal wird niemand den Wind der Hoffnung aufhalten können.“
In einem weiteren bemerkenswerten Teil seiner Rede äußerte Erdoğan: „Wenn das Schwert erst einmal aus der Scheide gezogen ist, bleibt kein Raum mehr für Worte und für die Feder.“
„AUCH IN SYRIEN IST DIE TÜRKEI DER GARANT FÜR DIE SICHERHEIT DER KURDEN“
In seinen Botschaften bezüglich Syrien wies Präsident Erdoğan auf die Rolle der Türkei als Garant hin und sagte: „Auch in Syrien ist die Türkei der Garant für die Sicherheit der Kurden. Wer seinen Blick nach Ankara und Damaskus richtet, wird gewinnen; wer die Orientierung verliert, wird verlieren.“
„WIR SIND EINE GROSSE FAMILIE VON 86 MILLIONEN“
Erdoğan betonte zudem die Einheit und den Zusammenhalt der Türkei und erklärte:
„Wir sind als 86 Millionen eine große Familie, die durch Geschichte, Kultur und unseren Glauben zusammengeführt wurde. Wir alle leben unter derselben Flagge. Diese Flagge, deren Farbe vom roten Blut unserer Märtyrer stammt, gehört uns. Das haben wir im Irak gesehen, in Syrien gesehen und in vielen Ecken unserer geografischen Herzensregion gesehen. Auch morgen wird die Türkei und das türkische Volk wieder der Zufluchtsort für diejenigen sein, die Unterdrückung erfahren.“