Erdoğans Reaktion auf die CHP zum Thema „Mavi Vatan“: „Wir erwarten eine einheimische und nationale Haltung“
Die Debatte um das Konzept „Mavi Vatan“ (Blaues Vaterland), die durch den CHP-Abgeordneten und pensionierten Botschafter Namık Tan während der Arbeit der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) ausgelöst wurde, ist zum neuen politischen Thema geworden. Zuletzt erklärte der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan: „Wir erwarten von der CHP bei nationalen Angelegenheiten eine einheimische und nationale Haltung.“
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Der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan sprach bei einem Treffen der Provinzvorsitzenden seiner Partei.
Erdoğan kritisierte den CHP-Abgeordneten Namık Tan für dessen Kritik am Konzept des „Mavi Vatan“ und behauptete, die CHP handele gegen die Interessen der Gesellschaft.
„WIR ERWARTEN EINE EINHEIMISCHE UND NATIONALE HALTUNG“
Erdoğan griff die CHP mit folgenden Worten an:
„Wird die CHP jemals die Tugend aufbringen, an der gleichen Stelle wie die Interessen der Nation zu stehen? Was hat die CHP gegen die Interessen der Türkei? Die Regierung zu kritisieren ist eine Sache, den Feinden der Türkei logistische Unterstützung zu leisten eine andere. Wir erwarten von der CHP bei nationalen Angelegenheiten eine einheimische und nationale Haltung. Wenn sie das nicht tut, sollte sie zumindest unserem Land mit solchen Erklärungen nicht schaden und nicht im Weg stehen, das reicht schon.
Sie zwinkern jemandem zu, indem sie das ‚Mavi Vatan‘ als Märchen bezeichnen. Das ist ein Akt der Unwissenheit. Wir werden die Rechte der Zyperntürken bis zum Ende verteidigen. Im Kontext der Außenpolitik möchte ich diese Tatsache betonen: Wenn wir auf Ereignisse blicken, tun wir dies nicht mit einer 50- bis 100-jährigen Ansammlung, sondern durch die Linse einer tausendjährigen tief verwurzelten Erfahrung. Unsere Linie und unser Charakter sind klar.“
REAKTION AUF ISRAEL
Erdoğan ging auf die Massaker Israels in Gaza ein und sagte: „Sie haben eine Barbarei begangen, die Hitler, die verfluchteste Figur des letzten Jahrhunderts, in den Schatten stellt. Gaza hat sich heute in das größte Vernichtungslager der Welt verwandelt.“ Er kritisierte zudem westliche Staats- und Regierungschefs mit den Worten: „Organisationen, deren Aufgabe es ist, die internationale Sicherheit zu gewährleisten, beobachten dieses Gemetzel seit fast 300 Tagen nur aus der Ferne. Wie viele tausend Kinder müssen noch sterben, um zu erkennen, dass die Besatzungspolitik Israels die gesamte Region bedroht? Sehen Sie, dieser Weg ist kein guter Weg.“
Erdoğan setzte seine Worte mit der Aussage fort: „Wir beugen uns vor niemandes Drohungen und fallen nicht auf die Provokationen blutrünstiger Mörder herein. Wir sind bis heute durch ständige Kämpfe gekommen.“
„MEIN ENKEL SAGTE: ‚OPA, GEH NICHT‘“
In seiner Rede kritisierte Erdoğan auch die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris und kündigte an, den Papst so bald wie möglich anzurufen.
Erdoğan fuhr in seiner Rede wie folgt fort:
„Die Unmoral, die bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 inszeniert wurde, hat das Ausmaß der Bedrohung, der wir gegenüberstehen, erneut vor Augen geführt. Macron hat mich eingeladen, und ich sagte, dass ich kommen könnte. Mein 13-jähriger Enkel sagte: ‚Opa, geh nicht‘. Ich fragte warum, und er sagte: ‚Dort werden sie eine LGBT-Show veranstalten‘. Er zeigte mir diese Bilder auf Instagram. Ich sagte: ‚In Ordnung, mein Kind, ich gehe nicht‘. Sehen Sie, in unserem Glauben ist der Mensch das ehrenhafteste aller Geschöpfe. Was in Paris versucht wurde, ist ein Projekt, um den Menschen auf ein Niveau unterhalb der Tiere zu ziehen.
„WENN ES SPORTLERINNEN MIT KOPFTUCH GIBT, WURDE IHRE TEILNAHME AN WETTKÄMPFEN VERHINDERT“
Bei der ersten Gelegenheit werde ich auch den Papst diesbezüglich anrufen. Während die LGBT-Lobby immer dreister wird, sieht sich die Menschheit einer großen Belagerung gegenüber. Wir haben es nicht nur mit einer Orientierung zu tun, sondern mit einem faschistoiden Zwang, der auf unsere Kinder abzielt. Frankreich hat die Teilnahme französischer Sportlerinnen an Wettkämpfen verhindert, falls diese ein Kopftuch tragen.“