Ermittlungen gegen Frau, die bei İmamoğlu-Wahlkampfveranstaltung den Koran schwenkte
Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, nahm an der Eröffnung der U-Bahn-Linie Sancaktepe-Sultanbeyli teil. Eine Person sorgte mit dem Schwenken eines Korans für eine Provokation. Das Gouverneursamt von Istanbul teilte mit, dass gegen die Frau, die die Provokation beging, eine Untersuchung eingeleitet wurde.
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In der Pressemitteilung des Gouverneursamts zur Provokation heißt es:
Im Rahmen der Untersuchungen zu dem Protestvorfall, bei dem eine Bürgerin namens (B.K.) während einer von der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) im Bezirk Çekmeköy durchgeführten Veranstaltung einen Koran in die Höhe hielt, wurde Folgendes festgestellt:
Es wurde ermittelt, dass gegen die Person (B.K.) Ermittlungsakten wegen der Straftatbestände „Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Störung des öffentlichen Friedens und der Ruhe sowie Verletzung der Unverletzlichkeit der Wohnung“ vorliegen und dass sie im Jahr 2022 für einen Zeitraum in der Justizvollzugsanstalt Rize Typ L inhaftiert war.
Bei den Untersuchungen wurden keine Verbindungen der Person zu Organisationen festgestellt; eine entsprechende Untersuchung wurde eingeleitet.
WAS IST PASSIERT?
Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, nahm an der Eröffnung der U-Bahn-Linie Sancaktepe-Sultanbeyli teil. Während İmamoğlu bei der Eröffnung sprach, kam es zu Momenten, die für Aufsehen sorgten. Eine Person in der Menge unterbrach İmamoğlus Rede, indem sie einen Koran schwenkte und versuchte, ihn zu provozieren. İmamoğlu sagte: „Wenn du ihn mir schenken willst, nehme ich den Koran von dir an. Unsere Schwester ist eine getäuschte Schwester.“
Die anwesenden Bürger reagierten auf die Person, die versuchte zu provozieren. Während Buhrufe auf dem Platz laut wurden, versuchte İmamoğlu, die Bürger zu beruhigen.
„MÖGE GOTT SIE RECHTLEITEN“
İmamoğlu reagierte auf die Vorfälle mit den Worten: „Mit dem heiligen Koran in der Hand zu verleumden, ist die größte aller Sünden. Möge Gott ihr helfen. Möge Gott ihr im gesegneten Monat Ramadan helfen. Diese Freunde haben sogar unsere Schwestern wie sie getäuscht. Sie haben sogar sie ruiniert. Möge Gott diejenigen rechtleiten, die den heiligen Koran in die Hand nehmen und damit Politik machen.“