Ermittlungserlaubnis gegen Mansur Yavaş stößt bei der CHP auf Kritik
Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökçe Gökçen hat scharf auf die erteilte Ermittlungserlaubnis gegen den Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, reagiert. Gökçen erklärte, Yavaş sei ins Visier geraten, weil er sich gegen das System der Profitgier in Ankara gestellt habe.
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Die Erteilung einer Ermittlungserlaubnis durch das Innenministerium gegen den Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, und 38 Gemeinderatsmitglieder hat bei der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) für Empörung gesorgt. Die für Rechtspolitik zuständige stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökçe Gökçen gab eine schriftliche Erklärung zu dem Thema ab und betonte, dass Yavaş aufgrund seines Kampfes gegen das System der Profitgier in Ankara ins Visier genommen wurde.
Gökçen sagte: "Mansur Yavaş hat sich gegen die unrechtmäßige Erhöhung der Bebauungsdichte in der Region Dodurga gestellt und sein Veto-Recht gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ausgeübt. Aus diesem Grund wurde eine Ermittlungserlaubnis gegen ihn erteilt." Zudem wies sie auf die unrechtmäßigen Bebauungserhöhungen hin, die in der Vergangenheit mit dem Rücktritt von Melih Gökçek und dem Amtsantritt von Mustafa Tuna in den Fokus gerückt waren.
"DASS STÄNDIG DERSELBE INSPEKTOR DIE ERMITTLUNGSERLAUBNIS ERTEILT, IST AUFFÄLLIG"
Gökçen wies auch darauf hin, dass die Ermittlungserlaubnisse gegen Mansur Yavaş stets von demselben Verwaltungsinspektor erteilt wurden. Gökçen betonte, dass dies kein Zufall sei, und erklärte: "Mansur Yavaş hat die Ermittlungserlaubnis erhalten, weil er Bebauungserhöhungen, die Ankara schaden würden, mit seinem Veto belegt hat. Dass in diesem Prozess ständig derselbe Inspektor im Einsatz ist und die Behauptungen über Treffen mit Melih Gökçek nicht dementiert werden, gibt zu denken."