Erste Reaktion der CHP auf die Entscheidung der Zafer Partisi, nicht an der Saraçhane-Kundgebung teilzunehmen
Die Zafer Partisi hat beschlossen, nicht an der von der CHP in Saraçhane organisierten Kundgebung teilzunehmen. Der CHP-Abgeordnete Umut Akdoğan reagierte auf diese Entscheidung von Ümit Özdağ mit den Worten: „Er soll gesund bleiben“.
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Am 100. Tag der Operation gegen die Stadtverwaltung von Istanbul hat die Zafer Partisi beschlossen, nicht an der von der CHP in Saraçhane organisierten Kundgebung teilzunehmen. Parteichef Ümit Özdağ erläuterte die Gründe für diese Entscheidung.
In seiner Erklärung wies Özdağ darauf hin, dass die Diskussionen um eine Karikatur im Magazin Leman den extremen Elementen des Regierungslagers Möglichkeiten zur Provokation böten. Aus diesem Grund wolle die Zafer Partisi kein Teil einer solchen Provokation sein. Zudem betonte er, dass die Kundgebung von der CHP organisiert worden sei und ihre Partei nicht eingeladen wurde.
Özdağ sagte: „Als Zafer Partisi wünschen wir der CHP Erfolg im Kampf für den Rechtsstaat und die Demokratie. Die Nichtteilnahme an Kundgebungen anderer Parteien sollte jedoch kein Grund für Anschuldigungen sein.“ Özdağ erklärte weiter, dass sie die Rechte von Ekrem İmamoğlu und anderen Bürgermeistern weiterhin verteidigen würden, und fügte hinzu, dass sie planen, in der kommenden Woche die Justizvollzugsanstalt Silivri zu besuchen.
Der CHP-Abgeordnete für Ankara, Umut Akdoğan, äußerte sich in einer Sendung bei Halk TV zu Özdağs Entscheidung wie folgt: „Er soll gesund bleiben, was soll ich sagen. Solidarität in schwierigen Zeiten ist wichtig. Auch Ümit Hoca soll gesund bleiben.“