Erste Reaktion von İmamoğlu auf Trumps Gaza-Plan
Ekrem İmamoğlu, der sich in Silivri in Haft befindet, bewertete den Prozess, der mit der Annahme des Friedensplans von US-Präsident Trump durch die Hamas begann. İmamoğlu erklärte, dass der Plan eine wichtige Chance für Gaza biete.
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Der Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu äußerte sich während seiner Inhaftierung in Silivri zu dem Prozess, der mit der Annahme des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump durch die Hamas begann. İmamoğlu erklärte, dass Trumps Plan eine wichtige Gelegenheit biete, um dringend benötigte humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen und die Rückkehr palästinensischer Gefangener in ihre Heimat zu ermöglichen.
DAS ENDE DES MASSAKERS IN GAZA?
Zu Beginn des zweiten Jahres des Krieges in Gaza hat die Hamas den von US-Präsident Trump vorgeschlagenen Friedensplan akzeptiert. In einer ersten Phase wird die Hamas die von ihr festgehaltenen israelischen Geiseln freilassen. Israel wird sich im Gegenzug aus den besetzten Gebieten im Gazastreifen zurückziehen. Nach diesen Schritten wird erwartet, dass der Prozess zum Wiederaufbau Gazas mit Unterstützung der USA voranschreitet.
FRIEDENSAPPELL VON İMAMOĞLU
Ekrem İmamoğlu machte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wichtige Anmerkungen zum Friedensprozess in Gaza. İmamoğlu sagte: „Heute befinden wir uns an einem neuen Wendepunkt, nachdem die Hamas den vorgeschlagenen Friedensplan akzeptiert hat. Der Plan von US-Präsident Trump bietet eine wichtige Chance für die Freilassung der Geiseln, die Rückkehr palästinensischer Gefangener in ihre Heimat und die Lieferung dringender humanitärer Hilfe nach Gaza.“
ZWEISTAATENLÖSUNG
İmamoğlu wies darauf hin, dass der Friedensplan auch wichtige Themen für die Zukunft der Region auf den Tisch bringe. Er betonte Punkte wie den Abzug der israelischen Armee aus Gaza, den Wiederaufbau Gazas und die Verwaltung der Region und wies darauf hin, dass man die Tür zu einem größeren Ziel öffnen müsse: „Dieser Plan sollte auch die Tür zu einem größeren Ziel öffnen, das die Zukunft der Region bestimmen wird: eine Zweistaatenlösung und das Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung.“
EIN UNGERECHTER FRIEDEN IST NICHT VON DAUER
İmamoğlu betonte die Bedeutung der Gerechtigkeit und erklärte: „Vergessen wir nicht: Ein ungerechter Frieden ist nicht von Dauer. Die Zukunft Gazas muss nicht mit Gewalt, sondern mit Gewissen, Gerechtigkeit und Legitimität aufgebaut werden.“ İmamoğlu wies zudem darauf hin, dass die internationale Gemeinschaft der Garant für die Würde der Menschheit sein müsse, und sagte, dass jeder Schritt für die Zukunft Gazas das Gewissen und die Hoffnung auf der ganzen Welt stärken werde.