Erste Stellungnahme der CHP zu den Verhaftungen bei der İzmir-Operation
Die CHP erklärte, dass die 'Kooperatif'-Ermittlungen in İzmir, bei denen 45 Personen verhaftet wurden, ein politischer Schachzug seien, und kündigte an, gegen die Verhaftungen Einspruch einzulegen.
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Vertreter der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) gaben vor dem Justizgebäude in İzmir eine Presseerklärung zu den 45 Personen ab, die im Rahmen der 'Kooperatif'-Ermittlungen in İzmir verhaftet wurden.
Der CHP-Parteisprecher und Abgeordnete für İzmir, Deniz Yücel, sowie die stellvertretenden CHP-Vorsitzenden Murat Bakan und Ensar Aytekin behaupteten, dass diese Verhaftungen darauf abzielten, die Partei zu diskreditieren.
Laut einem Bericht von Ece İçmez von der Zeitung Cumhuriyet erklärte Deniz Yücel, dass es sich bei den Verhaftungen um eine Operation zur Diskreditierung der CHP handele: "Dieser Prozess wurde eingeleitet, um den Marsch der CHP zur Macht zu verhindern. Wir glauben an die Unschuld von Tunç Soyer und Şenol Aslanoğlu und werden Anfang der Woche unsere Einsprüche einreichen." Yücel erklärte, dass sie nach einem Treffen mit Juristen bei Gericht vorstellig werden würden.
Ensar Aytekin betonte, dass sich die Verhaftungen gegen CHP-Mitglieder richteten, und sagte: "Diese Operationen sind darauf zurückzuführen, dass die CHP zur stärksten Partei der Türkei geworden ist. Die Tage, an denen Gerechtigkeit walten wird, sind nah."
Murat Bakan betonte, dass sie an die Unschuld der Verhafteten glaubten: "Bürokraten, die wir seit vielen Jahren kennen, und ihre Familien wurden schikaniert. Dies ist eine politische Operation und wir stehen an ihrer Seite." Bakan erklärte, dass die Verhaftungen aus politischen Gründen erfolgt seien und sie darauf vertrauten, dass der Gerechtigkeit Genüge getan werde.
Die CHP erklärte in ihrer Stellungnahme vor dem Justizgebäude nach den Verhaftungen, dass sie ihren juristischen Kampf fortsetzen und sich für die Freilassung der verhafteten Personen einsetzen werde.