Erste Stellungnahme von İmamoğlu zum vertagten Parteitag-Prozess: Eine Operation zum Übergang in ein Einparteiensystem
Der Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, äußerte sich in den sozialen Medien zur Vertagung des Parteitag-Prozesses.
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Der Parteitag-Prozess der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) wurde vom Gericht auf den 24. Oktober vertagt. Nach dieser Entwicklung gab der inhaftierte Präsidentschaftskandidat der CHP und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, eine Erklärung über die sozialen Medien ab.
In seiner Erklärung betonte İmamoğlu, dass die Versuche der Regierung, die CHP auf juristischem Wege zu schwächen, auf das Mehrparteiensystem und ein demokratisches Türkiye abzielten. Er unterstrich, dass seine Partei in diesem Prozess geeint sei, und erklärte, dass der außerordentliche Parteitag die deutlichste Antwort an diejenigen sei, die eine Spaltung der CHP wünschten.
Darüber hinaus sagte İmamoğlu, dass versucht werde, diesen Prozess als „internen Streit der CHP“ darzustellen, es sich in Wirklichkeit jedoch um eine Operation handele, um Türkiye in ein Einparteiensystem zu überführen.
İmamoğlu bezeichnete diese durch den Missbrauch der Justiz geführten Versuche als rechtswidrig und erinnerte daran, dass die Wahlen politischer Parteien nicht von Gerichten, sondern vom Hohen Wahlausschuss (YSK) überwacht werden sollten.
İmamoğlu betonte, dass diese demokratiefeindlichen Bestrebungen nicht nur die CHP, sondern das gesamte politische und rechtliche Fundament in Türkiye bedrohten. Er erklärte, dass die CHP für Türkiye selbst stehe, und beendete seine Stellungnahme mit den Worten: „Die Souveränität gehört bedingungslos dem Volk.“