Erster Besuch nach Auflösungsentscheidung abgeschlossen! Öcalans Botschaft veröffentlicht

Die İmralı-Delegation der DEM-Partei hat heute auf der Insel İmralı ein Treffen mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, abgehalten. Während des Treffens übermittelte Öcalan eine Botschaft an die Öffentlichkeit, in der er den Friedensprozess, das Recht auf Brüderlichkeit und internationale Solidarität betonte. Zudem äußerte Öcalan sein Bedauern über Sırrı Süreyya Önder.

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Nachdem die PKK ihre Entscheidung zur Selbstauflösung bekannt gegeben hatte, reiste die İmralı-Delegation der DEM-Partei heute zum ersten Mal zur Insel İmralı, um sich mit Abdullah Öcalan zu treffen.

Laut einer Erklärung des Pressebüros der DEM-Partei reisten das Mitglied der İmralı-Delegation der Partei, Pervin Buldan, und der Anwalt Özgür Erol zur Insel İmralı, um den PKK-Anführer Öcalan zu besuchen.

Seit Beginn des Prozesses war die İmralı-Delegation der DEM-Partei bisher viermal auf İmralı: am 28. Dezember 2024, am 22. Januar, am 27. Februar und am 21. April. Das heutige Treffen ist das erste seit der Bekanntgabe der PKK-Auflösungsentscheidung am 12. Mai.

ERSTER BESUCH ABGESCHLOSSEN

Der erste Besuch nach der Auflösungsentscheidung ist abgeschlossen. Das Mitglied der İmralı-Delegation der Partei, Pervin Buldan, und der Anwalt Özgür Erol, die zur Insel İmralı gereist waren, sind von ihrem Besuch zurückgekehrt.

ERSTE STELLUNGNAHME

Die erste Stellungnahme der DEM-Delegation, die zur Insel İmralı gereist war und sich mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, getroffen hatte, liegt vor.

In der Erklärung heißt es:

"An die Presse und die Öffentlichkeit,

Als İmralı-Delegation der DEM-Partei haben wir am 18. Mai 2025 auf der Insel İmralı ein Treffen mit Herrn Abdullah Öcalan abgehalten. Während des Treffens übermittelte Herr Öcalan der Öffentlichkeit folgende Botschaft:

Es ist ein schmerzlicher Verlust für mich, nicht noch ein letztes Mal mit Sırrı Süreyya Önder gesprochen zu haben. Er hinterlässt wertvolle Erinnerungen. Man muss sie bewahren. Er war eine weise Persönlichkeit für die Türkei.

Wir werden seine Lücke nicht spürbar werden lassen.

Es bedarf eines neuen Gesellschaftsvertrags auf der Grundlage des Rechts auf Brüderlichkeit.

Was wir tun, stellt einen bedeutenden Paradigmenwechsel dar.

Die Natur der türkisch-kurdischen Beziehungen ist eine ganz andere; was zerstört wurde, ist die geschwisterliche Beziehung.

Geschwister streiten sich, aber einer kann nicht ohne den anderen sein. Wir räumen die Fallen und Minen, die diese Beziehung gestört haben, einzeln aus dem Weg und reparieren die beschädigten Straßen und Brücken.

Ich danke den Intellektuellen, die mir und dem von uns entwickelten Friedens- und Brüderlichkeitsprozess durch unsere Delegation ihre Botschaften und Solidaritätswünsche sowie Briefe übermittelt haben, insbesondere Alain Badiou und Slavoj Zizek. Ich hoffe, dass wir uns bei gemeinsamen internationalen und sozialistischen Arbeiten wiedersehen."