Erwarteter Gesetzesentwurf im Parlament sorgt für Debatten: 'Öcalan hat zugestimmt'
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Mehmet Metiner behauptete, dass im Hinblick auf einen Gesetzesentwurf, der in den kommenden Tagen im Parlament eingebracht werden soll, eine Einigung zwischen der Regierung und dem auf İmralı inhaftierten Abdullah Öcalan erzielt wurde.
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Der ehemalige AKP-Abgeordnete für Adıyaman, Mehmet Metiner, erklärte in einem Fernsehsender, der für seine Nähe zu Barzani bekannt ist, dass es zwischen der Regierung und dem PKK-Anführer Abdullah Öcalan keinerlei Unstimmigkeiten gebe. Metiner sagte: "Es gibt keinerlei Probleme. Bei den Gesprächen wurde ein vollständiger Konsens erzielt."
'ÖCALAN HAT ZUGESTIMMT'
Metiner behauptete, dass ein Entwurf, der im Rahmen der gesetzgeberischen Vorbereitungen auf die Tagesordnung kommen werde, auch die Zustimmung von Abdullah Öcalan erhalten habe. Er teilte mit, dass die betreffende Regelung voraussichtlich am kommenden Dienstag in die Große Nationalversammlung der Türkei eingebracht und anschließend am Donnerstag oder Freitag verabschiedet werden solle. "Dies ist ein Gesetzesentwurf, dem auch Öcalan zugestimmt hat", so Metiner, der betonte, dass die Gespräche mit der Regierung vollständig auf der Grundlage einer Einigung geführt würden und wiederholte, dass es in diesem Prozess keine Krise gebe.
Unterdessen äußerte sich auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Gülistan Kılıç Koçyiğit, auf einer Pressekonferenz im Parlament zu den rechtlichen Regelungen, an denen im Rahmen des Prozesses für eine 'Türkei ohne Terror' gearbeitet wird. Koçyiğit erklärte: "Das Rahmen-Gesetz, dessen Einbringung im Parlament erwartet wird, sollte nicht als Endergebnis betrachtet werden. Tatsächlich symbolisiert dieses Gesetz den Beginn einer neuen Ära. Unsere Partei setzt ihre Kontakte sowohl mit der Regierungspartei als auch mit anderen politischen Gruppen fort. In dieser Woche wird es einen sehr intensiven Gesprächsverkehr geben."
Koçyiğit fügte hinzu, dass erwartet werde, dass das Gesetz noch vor der Schließung des Parlaments sowohl auf die Tagesordnung des Justizausschusses als auch des Plenums gesetzt werde, und sagte: "Ich kann bestätigen, dass das Rahmen-Gesetz vor der Schließung des Parlaments verabschiedet werden soll; wir erwarten jedoch, dass es so schnell wie möglich sowohl dem Justizausschuss als auch dem Plenum vorgelegt wird."