F-35-Streit zwischen der Türkei und den USA vor dem Ende

Der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, erklärte, dass der Streit mit der Türkei über das F-35-Kampfjetprogramm bis Ende des Jahres beigelegt werden könnte.

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Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, äußerte sich zuversichtlich, dass der langjährige F-35-Streit zwischen der Türkei und den USA bis Ende des Jahres gelöst werden könnte. Barrack erklärte, dass beide Länder einen Neuanfang in ihren Verteidigungsbeziehungen anstrebten und der Kongress bereit sei, in dieser Angelegenheit erneut Schritte zu unternehmen.

Barrack wies auf die Forderungen der Türkei hin, entweder wieder in das F-35-Programm aufgenommen zu werden oder die 1,3 Milliarden Dollar zurückzuerhalten, die vor dem Ausschluss aufgrund des Kaufs russischer S-400-Raketenabwehrsysteme im Jahr 2019 gezahlt wurden. Zudem betonte er, dass die Türkei die Aufhebung der CAATSA-Sanktionen sowie eine vertiefte verteidigungsindustrielle Zusammenarbeit mit den USA fordere.

Der Botschafter unterstrich, dass ein Großteil der F-35-Teile in der Türkei produziert werde und dies für den NATO-Verbündeten Türkei von Bedeutung sei. Barrack sagte: "Ich glaube, dass wir die Gelegenheit haben, bis Ende des Jahres eine Lösung zu finden."

NEUE DIALOGCHANCEN IM NAHEN OSTEN

Unter Hinweis auf die positiven Ansichten des US-Sondergesandten für Syrien, Steve Witkoff, zu den Abraham-Abkommen sagte Barrack, dass der Nahe Osten für einen neuen Dialog bereit sei. Barrack fügte hinzu: "Die Menschen sind der immer gleichen Geschichten überdrüssig, und wir werden kleine Schritte sehen. Insbesondere die Lage in Gaza ist derzeit das größte Thema."