Feti Yıldız spricht Klartext: Wann wird der gemeinsame Bericht veröffentlicht?

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız erklärte im Zusammenhang mit den Arbeiten der „Kommission für eine Türkei ohne Terror“ in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), dass der gemeinsame Bericht noch in dieser Woche fertiggestellt werden könnte.

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Die Arbeiten am gemeinsamen Bericht der Struktur, die in der Großen Nationalversammlung der Türkei gebildet wurde und in der Öffentlichkeit als „Prozesskommission“ bekannt ist, dauern an.

KOMMISSION TAGT ZUM ZWEITEN MAL

Das Team für die Erstellung des gemeinsamen Berichts, das sich aus Vertretern der im Parlament vertretenen politischen Parteien zusammensetzt, kommt heute unter dem Vorsitz des Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş zum zweiten Mal zusammen. Bei dem Treffen wird der Rahmen des von der Kommission zu erstellenden gemeinsamen Berichts erörtert.

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız, der vor dem Treffen das Parlamentsgebäude betrat, beantwortete Fragen von Journalisten zur Berichterstellung und zum Strafvollzugsgesetz.

ZEITPLAN FÜR DEN GEMEINSAMEN BERICHT GENANNT

Auf die Frage „Wurde bereits mit der Phase der Berichterstellung begonnen?“ antwortete Yıldız: „Wir werden die Vorbereitungen treffen.“ Yıldız erklärte, dass zunächst die Überschriften festgelegt würden und danach der Schreibprozess beginne.

In seiner Erklärung sagte Yıldız: „Zuerst einigen wir uns auf die Überschriften, in den kommenden Tagen wird mit dem Schreiben begonnen. Wir werden den Bericht hoffentlich noch in diesem Monat fertigstellen. Jeder hat gesagt, was er zu sagen hatte, es wurden seitenlange Berichte verfasst. Wir werden uns definitiv einigen. Es gibt nichts, worüber man sich nicht einigen könnte.“

„GRÜNDUNGSKODEX IST KEIN DISKUSSIONSTHEMA“

Unter Hinweis auf die Grundprinzipien der Republik Türkei betonte Yıldız: „Die Standards sind klar. Der Gründungskodex der Republik Türkei ist natürlich kein Thema, das zur Diskussion steht. In diesem Rahmen setzen wir uns zusammen und finden eine Einigung.“

Yıldız äußerte sich auch zu den neuen Regelungen im Strafvollzug und sagte, dass durch die vorgenommenen Änderungen etwa 50.000 Menschen entlassen wurden und in den nächsten 6 Monaten mit der Entlassung von weiteren 50.000 bis 60.000 Personen zu rechnen sei.

Yıldız betonte, dass das, was eigentlich benötigt werde, keine neue Strafvollzugsregelung, sondern ein umfassendes Strafvollzugsgesetz sei.

Zum Strafvollzugsrecht sagte Yıldız: „Es wird gesagt, dass die Strafvollzugsregelung zu einem Flickenteppich geworden ist. Wenn wir ein Strafvollzugsgesetz verabschieden, werden wir auch das los. Wir werden gemeinsam ein ordentliches, dem Gleichheitsgrundsatz der Verfassung entsprechendes Strafvollzugsgesetz verabschieden.“