Signal für eine Operation gegen İmamoğlu von AKP-Politiker Şamil Tayyar: 'Könnte unter Terrorverdacht fallen'
Der ehemalige AKP-Abgeordnete und Journalist Şamil Tayyar behauptete, dass die in Istanbul gegen die Stadtverwaltung eingeleitete Untersuchung zum sogenannten „städtischen Konsens“ (kent uzlaşısı), bei der bereits 10 Personen festgenommen wurden, bis auf Ekrem İmamoğlu ausgeweitet werden könnte.
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Während gegen den Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu ein neues Verfahren mit dem Ziel eines politischen Betätigungsverbots eröffnet wurde, behauptete der ehemalige AKP-Abgeordnete und Journalist Şamil Tayyar, dass die in Istanbul laufende Untersuchung zum „Stadtkonsens“ bis auf İmamoğlu ausgedehnt werden könnte.
In der Sendung „Medya Kritik“ auf TGRT Haber argumentierte Tayyar, dass İmamoğlu ins Visier geraten könnte, falls sich die Ermittlungen vertiefen.
'İMAMOĞLU KÖNNTE UNTER TERRORVERDACHT FALLEN'
Tayyar erinnerte daran, dass im Rahmen der Ermittlungen bisher 10 stellvertretende Bürgermeister und Ratsmitglieder inhaftiert wurden, und äußerte sich wie folgt:
„Diese Untersuchung könnte noch weiter gehen. Der Staatsanwaltschaft liegen verschiedene Informationen und Dokumente vor.''
''Sollten stichhaltige Beweise dafür auftauchen, dass İmamoğlu im Rahmen des Stadtkonsenses Verbindungen zur KCK hat, könnte ein Verfahren gegen ihn eingeleitet werden, das unter den Terrorvorwurf fällt“
''TREUHÄNDER-EINSATZ KÖNNTE ZUM THEMA WERDEN''
Tayyar erklärte, dass der Prozess eine andere Dimension annehmen könnte, und sagte: „Wenn sich die Untersuchung ausweitet, könnte ein Prozess beginnen, der bis hin zu Festnahmen, Inhaftierungen und sogar der Einsetzung eines Treuhänders führen kann.“
Tayyar behauptete zudem, dass auch Gespräche, die in London mit KCK-Führungskräften geführt wurden, in die Ermittlungsakte aufgenommen werden könnten, und verwies darauf, dass auch die jüngsten Veröffentlichungen von The Economist auf diese Möglichkeit hingewiesen hätten.