Applaus-Krise bei der AKP: Parteiführung griff ein
Während der Reden Erdoğans beim Kızılcahamam-Camp sorgte das häufige Aufstehen und Applaudieren des Fraktionsvorsitzenden Akbaşoğlu für Unmut unter vielen AKP-Abgeordneten. Nach den Diskussionen intervenierte die Parteiführung.
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Beim traditionellen Konsultationscamp der AKP in Kızılcahamam stand in diesem Jahr die „Applaus-Krise“ während der Reden des Präsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan im Mittelpunkt. Dieser Vorfall während Erdoğans Eröffnungsrede löste im Camp bemerkenswerte Diskussionen aus.
STÄNDIGES AUFSTEHEN VONAKBAŞOĞLUSORGT FÜR KRITIK
Die Krise begann damit, dass der stellvertretende AKP-Fraktionsvorsitzende Muhammet Emin Akbaşoğlu während Erdoğans Rede fast alle fünf Minuten aufstand und applaudierte. Dieses Verhalten von Akbaşoğlu zwang einige Abgeordnete dazu, ebenfalls aufzustehen.Diesstieß auf Kritik.
Einige Abgeordnete, die sich über die Situation ärgerten, erklärten, dass dieser Applaus-Rhythmus eine Atmosphäre des Zwangs erzeuge. Laut einem Bericht von Mahmut Aydın und Tarık Işık von der Zeitung Nefes wurden unter den Parteimitgliedern folgende Kommentare geäußert:
„Da Akbaşoğlu jedes Mal aufsteht, fühlen wir uns gezwungen, ebenfalls aufzustehen. Das erzeugt sowohl ein künstliches Bild als auch Unmut in der Öffentlichkeit. Wenn die Bürger dies im Fernsehen verfolgen, empfinden sie dieses Bild als aufgesetzt.“
PARTEIFÜHRUNG GREIFT EIN
Aufgrund der zunehmenden Beschwerden intervenierte die Parteiführung. Die Abgeordneten wurden ermahnt, beim Applaudieren maßvoller zu sein.
Die Applaus-Debatte wurde während des gesamten Camps zu einem der wichtigsten Gesprächsthemen unter den Abgeordneten.