Diese Kulissen-Information sorgt für Gesprächsstoff! Erdoğan überträgt Befugnisse, das gesamte Kabinett wird ausgetauscht: Ausnahmezustand im Gespräch!
Der Journalist Can Ataklı behauptet, dass Präsident Erdoğan eine umfassende Kabinettsumbildung vorbereitet und durch die Übertragung einiger seiner Befugnisse zu einem Modell der „Regierung durch staatliche Vernunft“ übergehen könnte. Hier sind die Details...
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Der Journalist Can Ataklı teilte in einer Erklärung auf seinem YouTube-Kanal Behauptungen mit der Öffentlichkeit, die in den politischen Kulissen von Ankara intensiv diskutiert werden. Den Behauptungen zufolge bereitet sich der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan darauf vor, das gesamte Kabinett mit Ausnahme weniger Minister auszutauschen.
Es wurde nahegelegt, dass sich dieser Wechsel nicht nur auf die Namen beschränken, sondern auch strukturelle Transformationen auf die Tagesordnung setzen könnte.
Ataklı äußerte: „Zuletzt war Erdoğan während der Feiertage in seinem Palast in Marmaris. Dort hat er lange nachgedacht. Die Entscheidung zur Kabinettsumbildung scheint weitgehend festzustehen. Ankara spricht darüber. Mit Ausnahme weniger Minister wird fast das gesamte Kabinett ausgetauscht werden.“
„ER WOLLTE ES ÄNDERN, HAT ES SICH ABER ANDERS ÜBERLEGT“
Laut Ataklı hätte Finanzminister Mehmet Şimşek einer der Namen sein können, die in Erdoğans Umbildungsplan vorgesehen waren. Aufgrund der jüngsten internationalen Entwicklungen sei diese Entscheidung jedoch auf Eis gelegt worden:
„Vielleicht hätte er Mehmet Şimşek genau in diesem Moment ausgetauscht, aber dann brach die Spannung zwischen dem Iran und Israel aus. Die Türkei benötigt dringend Kapitalzuflüsse. Aus diesem Grund hat er derzeit keine Möglichkeit, Şimşek auszutauschen.“
ERDOĞAN KÖNNTE EINEN TEIL SEINER BEFUGNISSE ÜBERTRAGEN
Ein weiterer Punkt, auf den Ataklı aufmerksam machte, ist die Möglichkeit, dass Erdoğan auf einige seiner Befugnisse verzichten könnte. Diesem Szenario zufolge könnte Erdoğan vorziehen, in den Hintergrund zu treten, um die Blockade des Systems zu überwinden und eine effektivere Regierungsführung zu ermöglichen.
Ataklı erklärte, dass die Türkei in der Innen- und Außenpolitik an einer kritischen Schwelle stehe, und wies darauf hin, dass dieser Prozess auch zu Entwicklungen führen könnte, die Erdoğan zugutekommen.
An dieser Stelle behauptete er, dass auch die Ausrufung eines möglichen Ausnahmezustands (OHAL) im Gespräch sei, und äußerte sich wie folgt:
„Mit der Ausrufung des Ausnahmezustands könnten Recht und Demokratie vollständig außer Kraft gesetzt werden. In einem solchen Fall könnte Erdoğan die aktuellen Praktiken auf die Verfassung stützen und sie legalisieren. Andererseits könnte er aber auch, getrieben von dem Gedanken, ‚diese Krise mit dem geringstmöglichen Schaden zu überstehen‘, einige seiner Befugnisse übertragen und eine Lockerung des Systems einleiten.“