Erdoğan greift im Kabinett durch! Termin steht fest: 5 Minister stehen vor dem Aus
Nach der Niederlage bei den Kommunalwahlen hat der AKP-Vorsitzende und Präsident Erdoğan einen Wandel angekündigt und bereitet nun eine Kabinettsumbildung vor. Hinter den Kulissen der AKP heißt es, dass man sich von einigen als „passiv und energielos“ bezeichneten Namen trennen werde; die Umbildung soll mindestens 5 Minister betreffen. Hier sind die Minister, deren Abgang erwartet wird...
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Es war bemerkenswert, dass Präsident Recep Tayyip Erdoğan nach der schweren Niederlage bei den Kommunalwahlen 2024 sowohl in der Parteiorganisation als auch in der Regierung einen Wandel ankündigte.
Es wurde darüber spekuliert, dass der nächste Schritt nach dem bereits begonnenen Wandel in der Parteiführung das Kabinett sein würde. Insiderinformationen zufolge wurde die Umbildung jedoch verschoben, da Erdoğan Schwierigkeiten hatte, neue Namen zu finden.
YERLİKAYAS „KABINETTS“-BETONUNG SORGT FÜR AUFMERKSAMKEIT
Die jüngste Erklärung von Innenminister Ali Yerlikaya zu Operationen gegen Cyberkriminalität hat die Diskussionen über eine Kabinettsumbildung erneut angeheizt.
Yerlikaya erklärte: „In dieser Kabinettsperiode wurden im Rahmen des Kampfes gegen Cyberkriminalität Vermögenswerte im Gesamtwert von 16 Milliarden 603 Millionen TL beschlagnahmt.“ Die Betonung der „Kabinettsperiode“ in dieser Aussage wurde in der Öffentlichkeit als Signal für einen Wechsel interpretiert.
Nach Informationen, die Merve Kılıç von der Zeitung Cumhuriyet aus AKP-Kreisen erhalten hat, wird die Kabinettsumbildung nach dem Opferfest stattfinden. Parteiquellen, die gegenüber der Zeitung Cumhuriyet sprachen, gaben an, dass man sich insbesondere von einigen Ministern trennen werde, die zwei Jahre im Amt sind und deren Leistung von Erdoğan als unzureichend bewertet wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Änderung bis zu 5 Minister betreffen könnte; unter diesen Namen wird spekuliert, dass die Stühle kritischer Persönlichkeiten wie Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu, Handelsminister Ömer Bolat und Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu wackeln.
„MIT PASSIVEN NAMEN WIRD NICHT WEITERGEARBEITET“
Den internen Bewertungen der Partei zufolge wird es nicht gern gesehen, wenn Namen, die als „energielos und passiv“ wahrgenommen werden, im Kabinett bleiben. In diesem Zusammenhang wird man sich von Namen verabschieden, deren Amtszeit zwar abgelaufen ist, die aber in der Öffentlichkeit keinen starken Eindruck hinterlassen konnten.
ABGEORDNETE WERDEN NICHT INS KABINETT BERUFEN
Einer weiteren Information aus den Kulissen zufolge werden aufgrund der Arbeiten an der Verfassungsänderung keine Abgeordneten ins Kabinett berufen. Diese Entscheidung soll getroffen worden sein, um eine starke Koordination für die Verfassung im Parlament zu gewährleisten.