Ermittlungen in Beykoz weiten sich aus! WhatsApp-Nachrichten aufgetaucht

13 Personen, darunter der Bürgermeister von Beykoz, Alaattin Köseler, wurden wegen des Vorwurfs der Manipulation von Ausschreibungen und der Bildung einer kriminellen Vereinigung festgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen führten technische Analysen dazu, dass Nachrichten der Firmeninhaber in einer WhatsApp-Gruppe namens „Beykoz Kahvecisi“ entdeckt wurden, in denen es um Ausschreibungen ging.

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Ermittlungen in Beykoz weiten sich aus! WhatsApp-Nachrichten aufgetaucht

Details zu den Ermittlungen, die gegen die Stadtverwaltung von Beykoz wegen "Manipulation von Ausschreibungen" sowie "Bildung einer kriminellen Vereinigung, Mitgliedschaft und Beihilfe" eingeleitet wurden, sind bekannt geworden.

Im Zuge der technischen Ermittlungen wurden auch die Nachrichten der verdächtigen Firmeninhaber in einer Gruppe namens 'Beykoz Kahvecisi' sichergestellt.

Ermittlungen in Beykoz weiten sich aus! WhatsApp-Nachrichten aufgetaucht

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Beykoz dauern an. Insgesamt 13 Personen, darunter der Bürgermeister von Beykoz, Alaattin Köseler, wurden im Zusammenhang mit den Vorwürfen der "Manipulation von Ausschreibungen" sowie der "Bildung einer kriminellen Vereinigung, Mitgliedschaft und Beihilfe" festgenommen.

Ermittlungen in Beykoz weiten sich aus! WhatsApp-Nachrichten aufgetaucht

NACHRICHTEN IN DER GRUPPE 'BEYKOZ KAHVECİSİ'

Die Teams der Istanbuler Abteilung für die Bekämpfung von Finanzkriminalität stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass 15 Hauptunternehmen, die zu den Ausschreibungen der Stadtverwaltung geladen wurden, sowie 60 zugehörige Subunternehmen koordiniert agierten. Viele von ihnen teilten sich sogar dieselben Adressen und nutzten dieselben Fahrzeuge.

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Technische Analysen belegten zudem, dass die Einflussnahme der verdächtigen Firmeninhaber auf die Ausschreibungen in der WhatsApp-Gruppe namens "Beykoz Kahvecisi" dokumentiert wurde.

In den Nachrichten der Firmeninhaber fielen Absprachen zu den abgegebenen Angeboten, gegenseitige Beratungen bei Benachrichtigungen sowie Vereinbarungen über Zahlungen und Honorare auf.

Die Nachrichten belegen zudem, dass sich die Firmeninhaber vor den anstehenden Ausschreibungen untereinander abstimmten.

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"WENN DIE AUFFLIEGEN, WIRD ES SCHLIMM"

In einer Nachricht einer Firma, die an einer Ausschreibung teilnahm, bezüglich unrechtmäßiger Rechnungen für die Stadtverwaltung hieß es: "Wir haben Rechnungen für Beykoz erhalten, wenn die auffliegen, wird es schlimm. Wir haben nichts von einer fremden Firma gekauft. Das Ganze ist wie ein Dominoeffekt. Wenn die irgendwo problematische Rechnungen erhalten haben, geht das von einem zum anderen, von einem zum anderen."

Es wurde bekannt, dass der im Rahmen der Ermittlungen festgenommene Leiter des Büros des Bürgermeisters von Beykoz, Veli Gümüş, bei seiner polizeilichen Vernehmung angab, für seine Tätigkeit ein Gehalt von 65.000 Lira zu beziehen. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass Gümüş in einer Residenz wohnte, deren Miete bei etwa 200.000 Lira liegt.

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Eine als Zeuge vernommene Person gab an, dass der Bürgermeister von Beykoz, Alaattin Köseler, Druck auf Mitarbeiter ausgeübt habe, damit ein Beleuchtungsauftrag an eine bestimmte Firma vergeben werde. Wer sich widersetzte, sei entweder versetzt oder entlassen worden.

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Unterdessen wurde bekannt, dass sich der Bürgermeister von Beykoz, Alaattin Köseler, am Tag seiner Festnahme auf einen Inlandsflug vorbereitete und die eintreffenden Polizeibeamten in einem Anzug empfing.

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